Sperrung der B 58 sorgt für Ärger

Stadt nicht informiert

Mit Heinrich Vinnemann ist nicht gut Kirschen essen, wenn es um die Sperrung der B 58 geht. Nicht nur der Olfener Obstbauer und die Anwohner wurden spät über die Bauarbeiten informiert. Auch die Stadt wusste lange nichts von der Sperrung. Laut Vinnemann kam es deshalb zu chaotischen Szenen.

HALTERN

19.11.2012, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die seit Freitag an der Steverbrücke in Hullern eröffnete Baustelle zur Sanierung der B58 Richtung Lüdinghausen hat auch bei den Verantwortlichen der Stadt Haltern zunächst Kopfschütteln ausgelöst.

Die seit Freitag an der Steverbrücke in Hullern eröffnete Baustelle zur Sanierung der B58 Richtung Lüdinghausen hat auch bei den Verantwortlichen der Stadt Haltern zunächst Kopfschütteln ausgelöst.

Kahlau war dem Irrtum erlegen, wenn er den Kreis Recklinghausen in Kenntnis setzt, wäre auch die zuständige Ordnungsbehörde informiert.Was Bauer Vinnemann auf die Palme bringt, sind falsch platzierte Hinweisschilder, die seinen Hof zum Tummelplatz verirrter Auto- und Lastwagenfahrer gemacht hat.

„Die Ausschilderung ist so unzureichend, dass hunderte LKW und PKW der Beschilderung nicht geglaubt haben und bis in die Vollsperrung gefahren sind. Besonders interessant war es, Autofahrer zu beobachten, die mit dem Navi und der Wanderwegeoption im Extremfall quer über ein bestelltes Feld zur nächsten Straße fahren wollten“, so Vinnemann, der beobachtet hat, wie sein Nachbar-Landwirt einen Paketwagenfahrer zusammenstauchte. Vinnemann selbst hat den Fahrern, die die Straße Zur Schafsbrücke an der Stever blockierten, erlaubt, auf seinem Hof zu wenden, damit der Fahrzeugstau überhaupt beseitigt werden konnte.

Straßen-NRW hat die Beschilderung mittlerweile berichtigt und die ausführende Baufirma um zügige Erledigung der Sanierungsarbeit im ersten Bauabschnitt gebeten. Sprecher Christian Kahlau hofft, das zwei Kilometer lange Teilstück zwischen Steverbrücke und Kreuzung K8 noch bis Ende dieser Woche abschließen zu können. „Dann fällt auch die große Umleitung über Sythen und Dülmen weg“, setzt Kahlau auf einen guten Draht zu Petrus, denn nur Frost am Tag könnte die Asphaltarbeiten verzögern.

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