Stadt Haltern muss Zuschüsse für Jugendarbeit reduzieren

Sparmaßnahmen

Die Stadt Haltern muss weiter sparen. Deshalb wurden die Zuschüsse für die Jugendarbeit in der Seestadt von 42.000 Euro in 2014 auf 36.000 Euro reduziert. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.

HALTERN

, 01.03.2015, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Zuschüsse für Jugendarbeit werden in Haltern reduziert.

Die Zuschüsse für Jugendarbeit werden in Haltern reduziert.

Denn das Bündnis- für die Kinder- und Jugendarbeit in Haltern wird bis ins Jahr 2020 weitergeführt. Dies garantiert den freien Trägern finanzielle Zuwendungen. 

Jugendarbeit braucht Bestandssicherung, wenn sie Qualität haben und zukunftsgerichtet wirken soll, machte Klaus-Jürgen Miegel, Leiter der Sozialen Dienste bei der Stadt Haltern, im Ausschuss für Generationen und Soziales deutlich. Ihren Beitrag zu dieser Sicherheit leiste die Stadt mit reduzierten Zuschüssen auch in finanziell schwieriger Zeit.

Neue Regelung ist abgestimmt

Die neue Regelung wurde bereits mit der AG 78 abgestimmt, in der die freien Träger vertreten sind. „Gerade in Zeiten mit weniger Geld müssen alle Verantwortlichen sich verstärkt austauschen und vernetzen“, forderte Miegel die Akteure auf, Lösungen für die Geldknappheit zu suchen.

Annegret Feldmann (SPD) stellte heraus, dass das ehrenamtliche Engagement durch den Sparzwang noch mehr im Vordergrund stehe. Sobald es der Stadt wieder finanziell möglich ist, sollte die Jugendarbeit besser ausgestattet werden, wünschte sie sich. Franz Tepaße (Grüne) bedauerte, dass für die Jugendarbeit jährlich nur ein Euro pro Einwohner ausgegeben wird. „Ich weiß, ich war an diesem Beschluss selbst beteiligt“, sagte er. Dennoch müsse sich an der Situation auf Dauer etwas ändern.

Lob für Kooperationsbereitschaft

Hiltrud Schlierkamp (CDU) lobte die Kooperationsbereitschaft der freien Träger. Es sei gut, dass über die Mittelkürzung Einvernehmen mit der AG 78 erzielt werden konnte. 

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