Am 8. November

Stadt Haltern und Kaufleute sagen den verkaufsoffenen Sonntag ab

Die Verunsicherung hat ein Ende. Halterns Kaufmannschaft hat sich mit der Stadtverwaltung darauf verständigt, dass der für den 8. November geplante verkaufsoffene Sonntag ausfällt.
Die Rekumer Straße wird am Sonntag leer bleiben. Die Läden bleiben zu. © Jürgen Wolter

Die Entscheidung kam kurzfristig am Dienstagmittag: Der verkaufsoffene Sonntag am 8. November fällt aus. Christoph Kleinefeld, Geschäftsführer der Werbegemeinschaft, erklärt diese Absage: „Uns geht es ähnlich wie der Gastronomie. Wir sind nicht Hotspot der Pandemie, aber jeder vermeidbare Kontakt hilft im Monat November, damit die Infektionszahlen wieder auf ein von Gesundheitsämtern nachvollziehbares Maß reduziert werden können.“

Nach Rücksprache mit Bürgermeister Andreas Stegemann gab die Stadt offiziell die Absage bekannt. Ein verkaufsoffener Sonntag würde allen Gedanken, die hinter der Corona-Schutzverordnung stehen, komplett widersprechen, sagte der Bürgermeister.

Schließlich seien ja auch Gaststätten, Eiscafés und Restaurants aus Gründen des Pandemieschutzes geschlossen, da wäre es kontraproduktiv, die Geschäfte für die breite Masse an Besuchern zu öffnen.

Erhebliche Umsatz- und Ertragsverluste

Das geschehe zudem auch im Sinne der Mitarbeitenden in den einzelnen Betrieben und ebenso im Sinne der Bevölkerung. „Wir sehen uns in der Verantwortung, alle Menschen so gut es geht zu schützen“, sagen Stegemann und Kleinefeld.

Bei allem Verantwortungsbewusstsein bedauern die Kaufleute diese notwendige Maßnahme dennoch, zumal der stationäre Einzelhandel in diesem Jahr bereits erhebliche Umsatz- und Ertragsverluste hinnehmen musste. Existenznöte sind nicht unbegründet.

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