Lavesum

Stadt Haltern will Ortskern von Lavesum durch Bebauungsplan schützen

Um das Dorfbild des Halterner Ortsteils Lavesum zu schützen, stellt die Verwaltung einen neuen Bebauungsplan auf. Alle Parteien haben sich einstimmig dafür ausgesprochen.
Das Luftbild zeigt den Ortskern von Lavesum. Links das ehemalige Biko-Markt-Grundstück und die Kastanienhöfe, rechts das alte Lavesum mit der früheren Gaststätte Eggebrecht und der denkmalgeschützten Kapelle. © Blossey

Seit einigen Jahren, zuletzt durch die Kastanienhöfe, verändert sich die Dorfmitte Lavesums. Weitere Veränderungen zeichnen sich mit der Erschließung des Baulandes „Am Schafstall“, der Bebauung des ehemaligen Biko-Markt-Grundstücks und dem Verkauf der Gaststätte Eggebrecht ab. Die Stadt will Einfluss haben bei der Neuentwicklung der Grundstücke entlang der Rekener Straße. Deshalb eröffnet sie jetzt das Bauleitverfahren für den neuen Bebauungsplan „Dorfmitte Lavesum“. Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte einstimmig dafür.

Grundstücke in privatem und städtischem Besitz

Der Stadt geht es darum, die dörfliche Struktur und das Ortsbild so weit wie möglich zu erhalten. Der Geltungsbereich erstreckt sich auf die Flächen des ehemaligen Biko-Marktes, der Wohnbebauung Kastanienhof, der Gaststätte Eggebrecht mit angrenzender Wohnbebauung sowie der unter Denkmalschutz stehenden Antoniuskapelle mit dem Hof Uhlending. Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von rund einem Hektar, die Flächen sind im Besitz von Privateigentümern sowie der Stadt (Straßen). Wohnen und dörfliche Infrastruktureinrichtungen sollen künftig möglich sein.

Wenn jetzt noch der Rat zustimmt – was zu erwarten ist – erarbeitet die Stadt einen Planentwurf, er wird nochmals dem Stadtentwicklungsausschuss vorgelegt und dann öffentlich gemacht.

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