Trecker-Parade

Statt Nikolaus-Umzug: Halterner Landwirte bringen einen „Funken Hoffnung“

Mit einem Umzug weihnachtlich geschmückter Trecker wollen Halterner Landwirte am Samstag einen „Funken Hoffnung“ zu den Menschen bringen. Allerdings müssen Auflagen eingehalten werden.
Einen „Funken Hoffnung“ wollen die Halterner Landwirte (im Bild stellvertretend Markus Enstrup undTobias Beermann (r.)) zu den Halterner Familien bringen. © Privat

Halterner Landwirte wollen in der dunklen Jahreszeit einen „Funken Hoffnung“ zu den Menschen bringen. Sie planen für den 5. Dezember (Samstag) einen Umzug mit weihnachtlich geschmückten Treckern durch die Halterner Innenstadt und einige der Halterner Ortsteile.

„In diesem Jahr fallen alle Nikolaus- und St. Martins-Umzüge wegen der Corona-Pandemie aus“, sagt Markus Enstrup, der zusammen mit Tobias Beermann stellvertretend für die beteiligten Landwirte die Aktion vorstellte. „Deshalb haben wir uns überlegt, ob wir nicht mit einem Trecker-Umzug Licht und adventliche Stimmung zu den Familien bringen können.“

Dank an Ordnungsamt und Polizei

Die Halterner beteiligen sich damit an einer landesweiten Aktion. „Allerdings haben die Behörden nicht in allen Landkreisen dazu die Genehmigung erteilt, die uns inzwischen vorliegt“, sagt Tobias Beermann. Er bedankt sich deshalb ausdrücklich für die Kooperationsbereitschaft bei Ordnungsamt und Kreispolizei. „Sie haben uns keine Steine in den Weg gelegt, allerdings müssen wir natürlich bestimmte Auflagen befolgen.“

Dazu gehört, dass die Landwirte im Vorfeld die genaue Route nicht bekannt geben. Es soll vermieden werden, dass sich an den Straßen große Zuschaueransammlungen bilden. „Natürlich können die Menschen aus den Fenstern zuschauen oder auch an die Straße kommen, aber wir appellieren dringend, dort die notwendigen Abstände einzuhalten und Masken zu tragen“, sagt Tobias Beermann. „Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir den Umzug reibungslos durchführen können.“

Los geht es am Samstag ab 18 Uhr. Der Treck der geschmückten Trecker setzt sich von der Halterner Innenstadt zunächst Richtung Sythen in Bewegung. „Dort fahren wir einige markante Punkte an“, sagt Markus Enstrup. Von Sythen geht es weiter nach Lavesum und durch den Granat Richtung Lippramsdorf, von wo aus der Zug sich wieder Richtung Innenstadt bewegt.

Rund 30 Trecker werden erwartet

„Wir fahren langsam mit maximal 15 bis 20 km/h“, sagt Tobias Beermann. Erwartet werden etwa 30 Trecker. Da der Konvoi von der Polizei begleitet wird, dürfen die Trecker auch mit Sonderbeleuchtung fahren. Genehmigt ist der Umzug bis 22 Uhr. Familien, die an der Strecke wohnen, sollten im Lauf des Abends ab und zu Ausschau halten, ob sich der Zug der Hoffnung ihnen nähert.

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