Coronavirus

Steigende Coronazahlen: Besuchsverbot für das Sixtus-Hospital verhängt

Die Corona-Fallzahlen im Kreis Recklinghausen steigen alarmierend. Darauf reagiert jetzt der KKRN-Klinikverbund und verhängt auch für den Standort in Haltern einen Besucherstopp.
Die Corona-Lage betrifft das Sixtus-Hospital und die gesamte Stadt in Haltern. © Blossey

Die Situation in den Krankenhäusern ist aufgrund der Corona-Pandemie hochdynamisch. Aufgrund der weiterhin erhöhten Corona-Fallzahlen im Kreis Recklinghausen besteht ab Freitag (11. Dezember) bis auf weiteres ein Besuchsverbot im Halterner St. Sixtus-Hospital. Darüber informierte der KKRN-Klinikverbund am Donnerstagnachmittag (10. Dezember).

„Wir sehen uns dazu gezwungen, ein Besuchsverbot zu verhängen, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen und eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern“, erklärte Dr. Andreas Weigand, medizinischer Geschäftsführer des KKRN-Klinikverbundes, zu dem das Halterner Hospital gehört.

Bisher waren Besuche unter Voraussetzungen erlaubt

Bisher waren im Sixtus in Haltern und am KKRN-Standort in Westerholt Besuche von Patienten unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Sie waren ab dem 6. (und anschließend 11., 16. usw.) stationären Aufenthaltstag erlaubt, wenn die Besucher im Vorfeld vom Patienten als Kontaktperson benannt worden waren und ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests vorlag, der vor Betreten des Krankenhauses durchgeführt wurde.

Ab sofort sollen Besuche nur noch in medizinisch begründeten Fällen möglich sein. „In solchen Situationen muss im Vorfeld des Besuchs Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden“, so Dr. Andreas Weigand. Zu den Ausnahmen zählten beispielsweise sterbende oder demente Patienten, erläuterte eine KKRN-Sprecherin.

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