Stimmen Sie ab: Wer wird Halterns Sportler des Jahres 2020?

Sportlerwahl

Sieben Sportler stehen für das besondere Jahr 2020 zur Wahl. Nun sind Sie an der Reihe. Stimmen Sie ab, wer wird Halterns Sportler des Jahres 2020 und damit Nachfolger von Laura Hoffmann?

Haltern

, 20.12.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 3 min
Sieben Sportler stehen in diesem Jahr zur Wahl. Stimmen Sie jetzt ab, wer Halterns Sportler des Jahres 2020 werden soll.

Sieben Sportler stehen in diesem Jahr zur Wahl. Stimmen Sie jetzt ab, wer Halterns Sportler des Jahres 2020 werden soll. © Grafik: Klose

Die Entscheidung liegt, wie jedes Jahr, wieder bei den Leserinnen und Lesern. In diesem Jahr gibt es allerdings eine Änderung. Da aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen ausgefallen sind, stehen für das Jahr 2020 nur sieben statt wie in den vergangenen Jahren elf Sportler oder Teams zur Wahl. Eine Gruppe hat von uns eine Wildcard für ihre besondere Leistung erhalten.

Mit ihrer Stimme können Sie aber nicht nur festlegen, wer vorne landen soll. Sie können auch selbst gewinnen. Unter allen Einsendern verlosen wir 100, 75 und 50 Euro. Wichtig ist aber: Jeder Leser darf nur einen Stimmzettel abgeben und muss darauf seine Kandidaten für den ersten und zweiten Platz benennen.

Die Liste der bisherigen Titelträger ist lang: 2002 machte Volleyballerin Uta Maiß den Anfang. Die Fußballerinnen aus Flaesheim, Rollstuhl-Basketballer Dirk Thalheim, Reiterin Jennifer Muck, die Indiaca-Damen des ATV und die Tänzer „Rhythm Touch“ des TSC Haltern folgten.

2008 teilten sich Schwimmerin Nadine Urbanek und die U14-Basketballer des ATV den Titel. 2009 und 2011 gewann Schwimmerin Vera Thamm. Dazwischen war Mountainbiker Markus Schulte-Lünzum der Gewinner. 2012 hatten die Jugendfußballer des ETuS Haltern die Nase vorn, zwölf Monate später Judoka Hans Gondzik.

2014 jubelten die Flaesheimer Fußballer, 2015 die integrative Mannschaft des TuS Haltern. 2016 gewann Leichtathlet Hermann Döbber, 2017 Emma Blömeke. Nachdem 2018 Farin Megger mit gerade mal elf Jahren die Auszeichnung erhielt, holte sich im vergangenen Jahr Futsal-Spielerin Laura Hoffmann den Titel.

Hier die Auswahl im Überblick:

Märthe Anhuth, Reiten

„Ich hatte zwar das Ziel, es ins Finale unter die besten acht Reiter zu schaffen, aber mit einem Sieg hab ich niemals gerechnet. Das ist schon eine kleine Sensation“, freute sich die Halternerin Märthe Anhuth im Januar über ihren Sieg beim LVM-Youngster-Championat in der Halle Münsterland.

Die junge Dressurreiterin feierte damit ihren bislang größten Erfolg. Neben dem Sieg in der Dressur gab es sogar noch die Auszeichnung für das „beste westfälische Pferd“. Es hätte kaum besser laufen können. Die Nominierung als Sportler des Monats Januar war daher die logische Konsequenz.

Lara Predki, Leichtathletik

Leichtathletin Lara Predki trat bei der Hallen-DM in Leipzig in ihrer Paradedisziplin, dem 1500-Meter-Lauf, an. Am Ende reichte ihre Leistung nicht aus, um sich für den Finallauf am Sonntag zu qualifizieren. Dennoch war der Februar erfolgreich für die junge Frau. Die DM-Norm hatte sie im Januar bei einem Wettkampf in Dortmund gepackt.

Bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften in Hannover holte sie den Meistertitel. Auch bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover war sie Erste. Dank ihrer Leistung hatte sie sich auch den Titel der Sportlerin des Monats Februar gesichert.

Fabio Kownatka, E-Sport-Stadtmeisterschaft

Ab März stand die Amateursportwelt in Haltern - genauso wie in ganz Deutschland - still. Kein Training, keine Wettkämpfe. Im April und Mai veranstalte die Halterner Zeitung als Ersatz für die fußballfreie zeit erstmals die Halterner E-Sport-Stadtmeisterschaft.

Alle acht Halterner Fußballvereine schickten jeweils einen Spieler ins Rennen, am Ende gewann der jüngste Spieler von ihnen. Dank eines 5:2-Sieges sicherte sich Lavesums Fabio Kownatka (16) den Titel. Zur Belohnung gab es einen Pokal und ein Preisgeld - und nun auch noch die Nominierung zum Sportler des Jahres.

Halterner TC, Tennis, Herren I und II

Nicht nur einen, sondern gleich zwei Aufstiege konnte der Halterner TC im August feiern. Die Herren I und die Herren II spielen in der kommenden Saison in einer höheren Liga. Beide Teams marschierten ungeschlagen durch ihre jeweiligen Ligen. Die Herren I beendeten die Spielzeit in der Bezirksliga mit sechs Siegen in sechs Spielen.

Die Herren II gewannen vier von fünf Spielen und holten zudem ein Unentschieden. Sie steigen in die Kreisliga auf. Im August konnten sie aber nicht nur ihre Aufstiege feiern, sondern sich auch noch über den Titel Halterns Sportler des Monats August freuen.

Frieda Echterhoff, Leichtathletik

Was die Sythernerin Frieda Echterhoff in der Altersklasse 14 bei der Westfälischen Jugendmeisterschaft in Hagen ablieferte, war aller Ehren wert.

Im Diskuswerfen landete sie auf Platz drei der aktuellen deutschen Jahresbestenliste. Auch im Kugelstoßen überragte Echterhoff das Teilnehmerfeld. Alle ihre fünf Versuche hätten zum Sieg gereicht. Zudem erreichte die Athletin viele neue Bestleistungen. Mit ihrer Freiluftsaison ist sie „ganz zufrieden“. Im nächsten Jahr will sie weiter angreifen. Doch zuerst konnte sie sich noch über den Titel als Sportlerin des Monats September freuen.

Farin Megger, Kart

Der Halterner Kartpilot Farin Megger (13) holte sich im Saisonfinale der deutschen „Rotax MAX Challenge“ den Vizetitel in seiner Altersklasse.

Erst bei den letzten Rennen im hessischen Wittgenborn machte Megger den Vizetitel klar. Im letzten Rennen brauchte er mindestens Platz drei, um sich in der Gesamtwertung den zweiten Rang zu sichern. Der Halterner schaffte es und wurde in diesem Rennen sogar mit Platz zwei belohnt. Dafür wurde der 13-Jährige am Ende sowohl mit dem Vizetitel als auch mit der Auszeichnung als Halterns Sportler des Monats Oktober belohnt.

„Die Prinzessinnen“, Segeln

Am Ende waren „Die Prinzessinen“, wie die Halternerinnen Annika und Pia Ellerbrock, Jaqueline und Lena Abendroth sowie Melany Kniesburges ihr Team nannten, selbst überrascht: Bei der weltweit größten Frauensegelregatta, dem „Helga Cup“, landeten sie am Ende auf dem zehnten Platz.

Dank dieser außergewöhnlichen Leistung erhält das Team eine sogenannte „Wildcard“ für die Wahl zum Sportler des Jahres 2020. Auch wenn sie in diesem Jahr nicht als Sportler des Monats ausgezeichnet wurden, haben sie sich ihre Teilnahme an der Wahl redlich verdient.


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