Suppenbar Snackees am Halterner Bahnhof überraschend geschlossen

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Im Aushang steht: „Hier wird renoviert“. Gleichzeitig kursiert das Gerücht einer Schließung. Der Vermieter des Ladenlokals Snackees, auch als Sopas bekannt, bringt nun Licht ins Dunkel.

Haltern

, 24.10.2019, 12:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wo sonst die Speisekarte hing, weist momentan ein Schild unauffälig darauf hin, dass das „Snackees“, das ehemals auch unter dem Namen „Sopas - Dirks Suppenbar in Haltern“ geführt wurde, renoviert werden soll. Erst der Blick auf die Facebookseite des bislang von Dirk Zöphel geführten Betriebs verrät, dass die Gastronomie sogar dauerhaft geschlossen ist.

Dirk Zöphel war für eine Stellungnahme bislang nicht zu erreichen. Der Vermieter des Ladenlokals, das zwischen Bahnhof und Schulzentrum liegt, hat die Schließung hingegen gegenüber unserer Redaktion bestätigt. „Von heute auf morgen war der Laden zu“, sagt Bernhard Metzger. „Das Snackees ist vor etwa einem Monat geschlossen worden.“

Erst im März 2019 hatte Dirk Zöphel zusammen mit Juliane Brötzmann die Suppenbar Sopas, die dann später zum „Snackees“ umbenannt wurde, eröffnet. Das Lokal war vor allem eine beliebte Anlaufstelle bei Schülern. Neben Suppen, Salaten, Sandwiches und Desserts gab es auch Hot Dogs und Currywurst sowie verschiedene Kaffeevarianten.

Konzept getauscht

Dirk Zöphel änderte jedoch bereits zum 26. August das Konzept und den Namen. „Er erweiterte die Speisekarte“, sagt Vermieter Bernhard Metzger. So gab es nun außerdem unter anderem Pizzazungen, Burritos, Burger und Milchshakes. An der Fassade prankten seitdem zwei verschiedene Logos.

Die Gastronomie entfernte sich damit immer weiter vom Vorgängerkonzept. Acht Jahre lang hatten André und Anke Mosfeld zuvor mit gesunden Mahlzeiten wie Suppen und Sandwiches das Sopas geführt - bis letztendlich der wirtschaftliche Druck doch zu groß geworden war und sie das Sopas im Dezember 2018 schlossen.

Renovierungsarbeiten abgeschlossen

Wie es nun mit dem Ladenlokal weitergeht,sei noch nicht vollends spruchreif, sagt Bernhard Metzger. „Das Mietverhältnis ist in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst worden.“ Geplant sei es nun, dort einen gastronomischen Betrieb in Eigenregie zu führen. Fest steht, dass dafür die Vorbereitungen schon geschaffen wurden. Denn die Räumlichkeiten sind bereits grundrenoviert.

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