Sythener Schützenverein hat zum Neujahrsempfang ins Schloss geladen

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Rund 100 Gäste sind am Sonntag zum 32. Neujahrsempfang der Sythener Schützen im Schloss Sythen erschienen. Dabei gab es vieles zu besprechen.

Sythen

, 06.01.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich, sagt Bürgermeister Bodo Klimpel am Sonntag im Schloss Sythen, würde sich das Thema des Bahnübergangs in Sythen auch für eine Karnevalsrede eignen. „Ich wage keine Prognose, dass ich im nächsten Jahr etwas Neues sagen kann, aber der Übergang wird bestimmt noch vor dem Berliner Flughafen fertig.“ Die Verträge seien unterzeichnet. Nun liege alles bei der Deutschen Bahn.

Der Lindenhof hat Abschied genommen

Es ist eines der Themen, die am Sonntag beim Neujahrsempfang der Sythener Schützen auf den Tisch kamen. Rund 100 geladene Gäste aus den Sythener Vereinen und der Politik waren der Einladung ins Torhaus von Schloss Sythen gefolgt – um rund eine Stunde lang auf das alte Jahr zurückzublicken und einen Ausblick in die Zukunft Sythens zu wagen.

Auch über die Enthüllungen über das Sythener Alloheim sei man in der Stadtverwaltung geschockt gewesen, so Klimpel. Daneben war die Schließung des Restaurants Lindenhof ein weiteres wichtiges Thema: „Peter und Maria, wir wünschen euch für euren neuen Lebensabschnitt alles Gute“, sagte der Vorsitzende der Sythener Schützen, Matthias Schwaczkowski. Eine Bitte an die neuen Besitzer, das Bauunternehmen Haverkamp, hatte der Sprecher der Sythener Vereine mit einem leichten Grinsen aber dann doch: „Tut mir den Gefallen, dass wir beim Schützenfest nicht auf eine Bauruine gucken.“

Gemeinsam mit den anwesenden Vereinen blickte Schwaczkowski auch in die Zukunft im Dorf: Nach 22 Jahren hat Christine Baumeister-Henning Willi Haverkamp als Vorsitzende des Fördervereins von Schloss Sythen abgelöst. Die Arbeit mit den Vereinen soll auch künftig erhalten bleiben. „Ein Antrag, den ich gerne annehme“, sagt Baumeister-Henning und lacht. Bald soll es etwa möglich sein, Termine im Schloss für Feiern digital anzumelden. „Wir haben noch einiges in petto“, so Baumeister-Henning. „Hier in Sythen wird Gemeinschaft großgeschrieben. Wenn das so weitergeht, müssen wir uns um Sythen keine Sorgen machen“, sagte Matthias Schwaczkowski.

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