Tote Fische treiben auf der Stever Richtung Halterner Stausee

mlzTote Fische

Sie sammeln sich am Wehr, wo die Stever in den Halterner Stausee mündet: kleine tote Fische, die an der Oberfläche des Flusses treiben. Was ist der Grund für das Fischsterben?

Haltern

, 02.08.2019, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Freitag fielen sie Spaziergängern und Wanderern am Halterner Stausee auf: Unterhalb der Antoniusbrücke, wo die Stever über das Wehr in den Halterner Stausee fließt, waren tote Fische angeschwemmt worden.

Die Gelsenwasser AG, zuständig für die Trinkwassergewinnung und die Wasserwirtschaft rund um Halterner und Hullerner Stausee, war bereits früh informiert. „Mitarbeiter von uns sind vor Ort“, sagte André Ziegert, Pressesprecher des Unternehmens, mittags auf Anfrage. „Sie nehmen Wasserproben, die direkt im Labor untersucht werden.“

Sauerstoffmangel könnte die Ursache sein

Gelsenwasser vermutet, dass Sauerstoffmangel wegen der großen Hitze der letzten Wochen für das Fischsterben verantwortlich sei, so Ziegert weiter. „Es handelt sich vorrangig um kleine Fische“, so der Unternehmenssprecher. Allerdings hat die Stever zurzeit wieder einen hohen Wasserdurchlauf. Das Wasserversorgungsunternehmen hatte in der vergangenen Woche eine Schleuse am Dortmund-Ems-Kanal in Senden geöffnet, von der aus Wasser in die Stever gepumpt wird, um die Wasserstände im Hullerner und Halterner Stausee zu stützen, die sich bereits wieder auf sehr niedrigem Niveau befanden.

„Dadurch führt auch der Abschnitt zwischen den beiden Stauseen zurzeit einen hohen Wasserstand und es fließt eine große Wassermenge durch“, so André Ziegert.

Tote Fische treiben auf der Stever Richtung Halterner Stausee

Die toten Fische treiben unterhalb der Antoniusbrücke. © Jürgen Wolter

Lesen Sie jetzt