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Training für Senioren

Training für Senioren
05.04.2011
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Auch das Einsteigen mit Rollator in den Bus konnte geübt werden. Margret Pelster zeigte Norbert Konegen (Vestische) und Hans-Josef Schild (Seniorenbeirat) ihre Taktik: nah ran schieben, vorne leicht anheben, den Rest nachschieben und selbst einsteigen.© Foto Elke Rüdiger
Wenn der Niederflurbus nahe an den Bordstein heranfahren kann, wird ein fast barrierefreies Niveau zum Einsteigen geschaffen. Schwierig wird es, wenn der Abstand zwischen Bordstein und Einstieg zu groß wird, zeigt Norbert Konegen (Vestische) Seniorenbeiratsmitglied Hans-Josef Schild.© Foto Elke Rüdiger
Das Ein- und Aussteigen mit Rollator: Margret Pelster demonstrierte, wie sie es macht.© Foto Elke Rüdiger
Wenn der Bus nah an den Bordstein fahren kann, ist das Ein- und Aussteigen mit Rollator ohne große Probleme zu bewältigen. Schwierig wird es bei einem größeren Abstand zwischen Bordstein und Einstieg: entweder ist die "Stufe" zu hoch, oder die Fläche dazwischen erweist sich als Stolperfalle.
Endlich drin. Das Wichtigste ist ein sicherer Platz. Nicht auf den Rollator setzen, warnt Norbert Konegen. Muss der Busfahrer bremsen, wird der Rollator zum Geschoss.© Foto Elke Rüdiger
Der Sitz am hinteren Einstieg ist klappbar; hier ist auch Platz, den Rollator oder Kinderwagen abzustellen und im Auge zu behalten.© Foto Elke Rüdiger
Reimund Kreutzberg (Vestische) erklärte Margret Pelster, es sei sicherer, den Rollator - falls Platz vorhanden - möglichst nahe bei sich zu halten. "Wenn er mit Einkäufen beladen zwei Meter entfernt steht, der Busfahrer plötzlich bremsen muss, wird der Rollator zum Geschoss."© Foto Elke Rüdiger
Mehr als zwei Drittel der rund 250 Busse der Vestischen Straßenbahnen sind bereits mit einer Rampe für Rollstühle ausgestattet. Dabei hilft in jedem Fall der Busfahrer.© Foto Elke Rüdiger
Keine Angst vor automatischen Türen: Norbert Konegen bewies, dass sich die Tür bei einem Widerstand - zum Beispiel sein Bein - sofort wieder öffnet. "Es ist nur ein leichter Druck zu spüren", beruhigte er die ungläubigen Fahrgäste.© Foto Elke Rüdiger
Sigrid Geipel überprüfte Konegens Aussage: Tatsächlich: "Die Türen berühren mein Bein nur minimal, und dann schwingen sie sofort wieder auf. Es tut nicht weh."© Foto Elke Rüdiger
Schwerbehindertensitze sind nicht mehr in der Enge direkt hinterm dem Fahrersitz angebracht, sondern im geräumigen Vierersitz-"Abteil". Die Lehne kann hoch geklappt werden, mittels Haltestange kann man sich hochziehen, der Sitz ist mit dem Gehbehinderten-Männchen gekennzeichnet. Und auch hier gibt es den speziellen Halt-Knopf, der dem Busfahrer signalisiert, wer aussteigen möchte. Der Fahrgast kann vorne oder hinten aussteigen.© Foto Elke Rüdiger
Die neuen Busse verfügen alle über ein dreifachgesichertes Schutzsystem, dazu gehört die Videoaufzeichnung von allem, was im Bus passiert. Eine Anzeige im Vorderteil des Busses weist die nächsten Haltestellen aus; sie werden außerdem angesagt.© Foto Elke Rüdiger
Nicht beim Fahrer gelöste Tickets müssen abgestempelt/entwertet werden.© Foto Elke Rüdiger
Die Senioren hatten viele Fragen, aber auch Anregungen und Wünsche. Die Bus-Neulinge Karl-Heinz und Margarete Lewe (vorne links) haben ihre Angst vorm Busfahren verloren. Das 75-jährige Ehepaar will mobil bleiben. "Wir waren bisher nur mit dem Reisebusunternehmen unterwegs. Das soll sich nun ändern", bedankte sich Margarete Lewe für die Einweisung.© Foto Elke Rüdiger
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