Über 1500 angehende Schüler müssen vom Kreis noch untersucht werden

mlzCorona-Auflagen

Vor der Einschulung steht die Schuleingangsuntersuchung - in diesem Jahr wurde diese wegen Corona vorerst auf Eis gelegt. Der Kreis erklärt, worauf Eltern sich einstellen müssen.

Haltern

, 01.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alle angehenden Erstklässler müssen vor dem Schulbesuch die Schuleingangsuntersuchung durchlaufen. Diese Untersuchungen werden in der Regel von den Kinder- und Jugendärzten des Kreis-Gesundheitsamtes durchgeführt. Sie dienen unter anderem dazu, den körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklungsstand des Kindes zu überprüfen.

Mehr als die Hälfte aller Kinder bereits untersucht

Die für das Schuljahr 2020/21 geplanten Schuleingangsuntersuchungen konnten aufgrund der Corona-Pandemie bisher nicht komplett durchgeführt werden.

Wie der Kreis Recklinghausen auf Anfrage mitteilte, waren kreisweit 5500 Kinder für die Untersuchungen vorgesehen, 3843 davon seien bis einschließlich Januar bereits begutachtet worden. Ein neuer Termin, wann die Untersuchungen fortgesetzt werden könnten, steht noch nicht fest. „Wir warten auf die Vorgaben vom Land“, sagt Miriam Gruschka von der Pressestelle des Kreises.

Die Einladung zur Untersuchung erfolgt schriftlich, Eltern erhalten einen Fragebogen zur Entwicklung und zur Krankengeschichte ihres Kindes.

Die Eltern und die Schule erhalten anschließend ein Gutachten mit den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchung. Bei auffälligen Befunden, die weiter ärztlich abgeklärt werden müssen, bietet das Gesundheitsamt den Eltern eine Beratung über mögliche Maßnahmen an.

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