Uli Wynk ist der neue Krikedien-König

Majestät ohne Funktion

Als hätte er es geahnt. Uli Wynk hatte sich vom Kopf bis zu den Füßen neu eingekleidet. Um 18.42 Uhr machte er dem Krikedien-Vogel den Garaus und sich zum Nachfolger von Uli Appelhoff als Majestät ohne Funktion und Verpflichtung.

HAMM-BOSSENDORF

, 02.06.2014, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das amtierende Königspaar, Manfred Appelhoff und Britta Gagzow, inthronisierte Sonntagabend Uli Wynk (M.) als Krikedienkönig.

Das amtierende Königspaar, Manfred Appelhoff und Britta Gagzow, inthronisierte Sonntagabend Uli Wynk (M.) als Krikedienkönig.

Deshalb musste er sich erst hinten anstellen für das Schießen auf den Krikedien-Vogel, dem sich die über 18-jährigen Schützen der Männer- und Frauenkompanie in namentlicher Reihenfolge widmeten. Michael Gurniak sicherte sich den Siebenteufelsturm, Oberst Horst Seeland das Hackebeil, Josef Tiemann die Krone und Oberstleutnant Rudi Overhoff gleich beide Flügel. Der restliche Vogelkörper erwies sich dagegen als äußerst zäh, was selbst Vogelbauer Jan Grzybek ratlos machte.

Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein traten die Schützen und Musikgruppen um 14.20 Uhr auf der Festwiese zum großen Festumzug durchs Dorf an, den ein Unfall erst einmal verhinderte. Ein 47-jähriger Fahrradfahrer aus Recklinghausen fuhr gegen 14.30 Uhr auf der Marler Straße, als ein 86-jähriger Halterner zu Fuß die Straße überqueren wollte. Der Rennradfahrer bremste so stark ab, dass seine 51-jährige Lebensgefährtin auffuhr und mit ihrem Fahrrad auf ihn stürzte. Dabei verletzte sich die Frau schwer und musste zur stationären Behandlung ins St. Sixtus Hospital gebracht werden.

Angeführt von den Musikzügen aus Sythen, Lavesum und Flaesheim, begaben sich die Schützen mit den Gastvereinen aus Haltern-West und Flaesheim auf den großen Festumzug durch das Dorf in Richtung Flaesheim. Hunderte Schaulustige huldigten am Straßenrand und bei der Parade auf dem Sportplatz den neuen Majestäten Manfred Appelhoff und Britta Gagzow sowie dem Kinderkönigspaar Laurenz Lücke und Merle Wynk.

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