Unfallopfer dankt Halterner Polizei und Rettungskräften

Auto fing auf A 43 Feuer

Rainer Dietrich aus Ganderkesee ist immer noch ein bisschen fertig: Am Samstag fing sein Auto auf der A 43 in Höhe der Ausfahrt Lavesum plötzlich Feuer. Zu seinem Erstaunen wird er das anschließende Geschehen in guter Erinnerung behalten.

HALTERN

von Von Silvia Wiethoff

, 06.05.2013, 18:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit Mühe und Not rettete sich Dietrich, der regelmäßig seine Heimatstadt Düsseldorf und die dort zurückgelassenen Freunde und Verwandten besucht, aus seinem brennenden Fahrzeug. Zu seinem Erstaunen wird er das anschließende Geschehen in guter Erinnerung behalten und das, so betonte er, liege am „Menschenschlag von Haltern am See“.„So etwas Reizendes und Menschliches habe ich noch nie erlebt“, sagte Dietrich über die eintreffenden Rettungskräfte. Schon der Notruf bei der Polizei überraschte den Alt-68-er, der im Jahr der Studentenbewegung sein Studium in Essen aufnahm. Die fürsorglichen Beamten trösteten ihn und versprachen schnellstmögliche Hilfe. Diese traf tatsächlich kurzfristig ein.

„Selten begreifen wir – wie auch ich – was diese Leute für uns tun, ohne überflüssige Fragen zu stellen“, ist das Unfallopfer noch immer vom professionellen Vorgehen der Freiwilligen Feuerwehr Lavesum und Mitgliedern der Hauptwache beeindruckt. Nach dem Einsatz hätten sich die Rettungskräfte mit einem „Dafür sind wir ja schließlich da“ verabschiedet. „Sicher werde ich noch oft über diese Autobahn fahren, aber nie vergessen, welche besonders sympathische Kategorie von sachlichen Unterstützern da ihren Dienst erfüllt“, bedankte sich Dietrich. Weniger erfreute den 64-Jährigen das Verhalten weiterer Verkehrsteilnehmer, die ihre Fahrt verlangsamten, um den Unfall mit der Handykamera fest zu halten. Nur zwei PKW, diese ausgerechnet besetzt mit jungen Familien, hielten an, um ihre Hilfe anzubieten.

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