In Haltern gibt es viele Ausflugsziele für Urlauber. © www.blossey.eu
Betrugsversuch

Verbraucherzentrale NRW warnt vor „Fake-Angeboten“ von Urlaubs-Betrügern

Urlauber stehen vor dem Nichts: Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor einer miesen Betrugsmasche. Aus Haltern ist bislang kein Fall bekannt. Opfer sollten sich bei der Polizei melden.

Die wunderschöne Landschaft der Westruper Heide erkunden, mit dem Boot über den Stausee tuckern oder eines der vielen Ausflugsziele rund um die Stadt ansteuern: Haltern ist ein beliebtes Urlaubsziel. Mittlerweile gibt es viele bekannte Online-Portale wie Airbnb, Ebay Kleinanzeigen oder FeWo-Direkt, auf denen Privatleute aus Haltern ihre Wohnungen oder Häuser für Urlauber anbieten. Doch die Verbraucherzentrale aus Nordrhein-Westfalen warnt vor Betrügern.

„Wir bekommen gerade in der Hauptreisezeit von Verbrauchern und Verbraucherinnen immer wieder den Hinweis, dass sie auf Fake-Angebote hereingefallen sind“, sagt Iwona Husemann, Referentin für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale NRW.

Den Beratungsstellen aus der Umgebung sei zwar kein aktueller Fall aus Haltern selber bekannt – die Gefahr, von einem Betrüger um den Finger gewickelt zu werden, ist aber allgegenwärtig: Urlauber verlieben sich auf den Portal-Bildern in ein malerisches Haus am See, buchen, bezahlen und erleben am ersten Urlaubstag bei der angegebenen Adresse eine böse Überraschung: Das Inserat war erfunden.

Verbraucherzentrale empfiehlt nur verifizierte Gastgeber

Deswegen rät die Verbraucherzentrale NRW den Urlaubern auch, vor der Buchung die Bewertungen und das Preis-Leistungs-Verhältnis zu vergleichen. „Sollte die Unterkunft überdurchschnittlich gut aussehen, aber unterdurchschnittlich viel kosten, dann ist das schon der erste Punkt, der auffällig ist“, erklärt Iwona Husemann.

Wenn es dann auch noch keine Bewertungen für die Unterkunft gebe, sei Vorsicht geboten. „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten auf das „Verifizierte Identifikation“-Abzeichen im Profil achten“, sagt Iwona Husemann. Das Abzeichen bekommen Gastgeber, deren Identität von zum Beispiel Airbnb geprüft wurde.

Ist es bereits zu spät, können sich Betrugsopfer immer an die Polizei oder die Verbraucherzentrale wenden, um weitere Opfer vor den Verbrechern zu schützen.

Über den Autor
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Ist passionierter und aktiver Sportler aus dem schönen Bergischen Land und seit 2011, ursprünglich wegen des Studiums, im Ruhrgebiet unterwegs. Liebt die Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und das Aufschreiben ihrer Geschichten im Speziellen.
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Janis Czymoch

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