Waldbrand in der Haard: Feuerwehr löscht brennendes Unterholz

Waldbrand

Schnell könnte sich bei der anhaltenden Trockenheit ein Feuer im Wald ausbreiten. Zum Glück wurde am Sonntag ein Brandherd in der Haard früh genug entdeckt.

Flaesheim

, 31.05.2020, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Waldbrandgefahr steigt. Im Sommer muss die Feuerwehr immer öfter zu entsprechenden Einsätzen ausrücken, wie dieses Archivbild zeigt.

Die Waldbrandgefahr steigt. Im Sommer muss die Feuerwehr immer öfter zu entsprechenden Einsätzen ausrücken, wie dieses Archivbild zeigt. © Freiwillige Feuerwehr Haltern (Archiv)

Gut, dass es den Feuerwachturm in der Haard gibt, wo in dieser Jahreszeit ständig jemand aufpasst, ob eine Rauchsäule im Waldgebiet zu sehen ist. So wurde am Sonntag gegen 14.30 Uhr früh genug erkannt, dass es am Rennberg zu einer Rauchentwicklung gekommen war und Alarm ausgelöst.

Rund 150 Quadratmeter Unterholz und Farn waren in Brand geraten. Die Feuerwehr, die mit Kräften der Löscheinheiten Flaesheim und Haltern-Mitte sowie der Hauptwache im Einsatz war, bekämpfte das Feuer erfolgreich. Wie sich der Waldboden entzünden konnte, ist laut Feuerwehr nicht geklärt.

Allerdings ist der Wald aufgrund ausbleibenden Regens zurzeit extrem trocken. Ein Funke genügt, um einen Großbrand auszulösen. Der rege Ausflugsverkehr in Haltern verschärft diese Situation.

Am Sonntag wurde das Areal am Rennberg massiv von der Feuerwehr gewässert. Bevor die Einsatzkräfte an ihre Standorte zurückkehrten, schlossen sie mithilfe einer Wärmebildkamera aus, dass sich noch Glutnester im Boden verborgen halten.

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