Angelika Steiner ist eine erfahrene Hundetrainerin. © privat
Follow me - Coaching für Mensch und Hund

Warum Souveränität in der Hundeerziehung eine wichtige Rolle spielt

Fragen rund um die Beziehung zwischen Mensch und Hund beantwortet Hundetrainerin und Persönlichkeitscoach Angelika Steiner in ihrer exklusiven Videoreihe.

Ob Martin Rütter oder Cesar Millan – es gibt heutzutage viele Hundetrainer mit unterschiedlichen Ideen und Ansätzen. Jeder macht dabei ganz eigene Erfahrungen. Eine echte Erfolgs-Story ist die von Angelika Steiner. Die 58-Jährige, die häufig auch in Haltern unterwegs ist, hat ihr eigenes Coaching-Konzept „Follow me“ entwickelt. In der dritten Folge ihrer exklusiven Videoreihe „Follow me – Coaching für Mensch und Hund“ erklärt sie, warum klare Hierarchien wichtig sind, damit der Hund seinem Besitzer folgt.

„In einem Rudel hat jeder Hund eine Aufgabe“, sagt Angelika Steiner. Alle zu erledigenden Aufgaben seien von Natur aus in den Instinkten der Hunde verankert. „Außerdem sorgen klare Grenzen und Regeln innerhalb eines Rudels dafür, dass das Überleben aller gesichert wird.“ Das Zusammenleben in einem Rudel funktioniere dabei deshalb besonders gut, weil die Hierarchien klar verteilt seien. „Es ist so, dass alle dem Anführer folgen. Er trifft die Entscheidungen.“


Das Gefühl von Sicherheit vermitteln

Der Anführer eine Rudels müsse vor allem durch seine Souveränität hervorstechen und allen anderen das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Diese Prinzipien spielten auch in der Beziehung zwischen Mensch und Hund eine sehr wichtige Rolle. „Dem Hund muss klar sein, dass er in der Rangfolge unter seinem Besitzer steht. Wenn man sich das bildlich anhand einer Autofahrt vorstellt, so sitzen Herrchen oder Frauchen immer am Steuer, der Hund aber auf dem Beifahrersitz.“

Wichtig sei es zugleich, Hunde nicht durch die „menschliche, sondern durch die hündische Brille zu betrachten.“ Dabei komme es auch darauf an, auf die Körpersprache des Hundes zu achten. „Wichtig ist, dass der Hund zu der Erkenntnis kommt, dass der Besitzer derjenige ist, der das Rudel führt. Davon sollte er überzeugt sein. Er sollte keinen Zweifel daran haben.“

Wenn man Hunden Grenzen setzt und der Hund diese akzeptiert, so bedeute das automatisch auch, dass der Hund sich sicher fühlt. „Er muss sich nicht um Entscheidungen kümmern, sondern kann diese dem Menschen, seinem Anführer, überlassen.“ Da sorge allgemein dann wiederum auch dafür, dass der Hund entspannt sein kann.

Wie man es mit einfachen Mitteln schafft, den Hund davon zu überzeugen, darauf werde sie in den kommenden Folgen ihrer exklusiven Videoreihe noch genauer eingehen, so die Hundetrainerin.

Über den Autor
Redaktion Haltern
1982 in Haltern geboren. Nach Stationen beim NRW-Lokalfunk, beim Regionalfernsehen und bei der BILD-Zeitung Westfalen 2010 das Studium im Bereich Journalismus & PR an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erfolgreich beendet. Sportlich eher schwarz-gelb als blau-weiß orientiert. Waschechter Lokalpatriot und leidenschaftlicher Angler. Motto: Eine demokratische Öffentlichkeit braucht guten Journalismus.
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Daniel Winkelkotte

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