Warum wir Menschen die Sprache der Hunde erlernen sollten

mlz„Follow me - Coaching für Mensch und Hund“

Fragen rund um die Beziehung zwischen Mensch und Hund beantwortet Hundetrainerin und Persönlichkeitscoach Angelika Steiner in ihrer exklusiven Videoreihe.

Haltern

, 21.10.2020, 15:00 Uhr

Ob Martin Rütter oder Cesar Millan – es gibt heutzutage viele Hundetrainer mit unterschiedlichen Ideen und Ansätzen. Jeder macht dabei ganz eigene Erfahrungen. Eine echte Erfolgs-Story ist die von Angelika Steiner. Die 58-Jährige, die oft auch in Haltern unterwegs ist, hat ihr eigenes Coaching-Konzept „Follow me“ entwickelt. Deutschlandweit bietet sie mittlerweile Seminare an, die regelmäßig ausverkauft sind. In der ersten Folge unserer exklusiven Videoreihe „Follow me - Coaching für Mensch und Hund“ spricht sie über ihren „artgerechten Ansatz“.

In der Beziehung zwischen Mensch und Hund gehe es nicht darum, dass der Hund lernt wie ein Mensch tickt. Vielmehr müsse der Mensch verstehen, wie ein Hund tickt, so die 58-Jährige. „Wir unterstellen beim Hund oft menschliche Kriterien. Wir denken, dass der Hund so denkt wie wir“, sagt sie. Das sei aber nicht richtig.

  • Angelika Steiner wurde 1962 geboren.
  • Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Gelsenkirchen.
  • Viele Jahre hat sie als Diplom-Sozialpädagogin gearbeitet und eine große Kindertagesstätte geleitet.
  • Mittlerweile besitzt die 58-Jährige Aus- und Weiterbildungen im Bereich NLP, Hypnose, MET Klopftherapie, Gestalttherapie. Darüber hinaus ist sie ausgebildet im systemischen und contextuellen Coaching.
  • Aufbauend zu ihrer Ausbildung zur zertifizierten Hundetrainerin, besuchte sie zusätzlich zahlreiche Seminare und Workshops der unterschiedlichsten Schulen. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre ihr einzigartiges Follow me Coaching® Konzept.

„Wir Menschen handeln in der Regel nach unserem Verstand, ein Hund handelt jedoch vielmehr nach seinem Instinkt.“ Es komme für Hundebesitzer deshalb darauf an, „die Sprache der Hunde zu erlernen“. Dadurch könne der Mensch den Hund besser verstehen und vor allem auch besser führen.

Dinge auf eigene Art regeln

„Wir müssen dem Hund stets deutlich machen, dass wir im Rang über ihm stehen. Denn nur dann überlasst er es uns, die Dinge zu regeln.“ Falls ein Hund an der Leine zieht und pöbelt, sich aufgeregt verhält oder Gäste anbellt, sei dies ein Zeichen dafür, „dass der Hund die Dinge auf seine eigene Art regeln will.“ Das bedeute aber, dass der Hund sehr viel Stress hat, weil er nicht wirklich entspannt sein kann.

Oberstes Ziel müsse es daher immer sein, die richtige Balance in der Beziehung zwischen Mensch und Hund herzustellen. „Denn dann macht das Zusammenleben für beide Seiten auch viel mehr Spaß“, so die erfahrene Hundetrainerin.

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Münsterland Zeitung „Follow me - Coaching für Mensch und Hund“
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