Weichen für Altenheim in Sythen gestellt

Alloheim unterzeichnet Verträge

Bei einem Notartermin wurden Freitagvormittag, 28. Februar, entscheidende Weichen für den Altenheimneubau in Sythen gestellt. Zwei Verträge haben Bürgermeister Bodo Klimpel und Rainer Hohmann, Geschäftsführer der Alloheim Seniorenresidenzen GmbH, unterzeichnet. Jetzt soll es mit den Planungen vorwärts gehen.

HALTERN

, 27.02.2015, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weichen für Altenheim in Sythen gestellt

Bürgermeister Bodo Klimpel und Rainer Hohmann, Geschäftsführer der alloheim Senioren-Residenzenen GmbH, stellten gestern die Weichen für den Altenheimneubau in Sythen.

Bürgermeister Bodo Klimpel und Rainer Hohmann, Geschäftsführer der Alloheim Seniorenresidenzen GmbH, unterzeichneten in der Kanzlei von Manfred Bremkamp den Grundstückskaufvertrag und den Städtebaulichen Vertrag.

Das Unternehmen Alloheim hat damit die städtische Fläche im Neubaugebiet Elterbreischlag erworben. Wie die Stadt mitteilte, sollen nun die Planungen für das Altenheim mit 80 Plätzen vorangetrieben werden.

Baustart im Sommer

Ursprünglich hatte Alloheim den Baustart im Frühjahr 2015 in Aussicht gestellt. Wegen Verfahrensverzögerungen wurde der Termin bereits in den Sommer verlegt.

Eigentlich sollte Alloheim mit seinem Architekten Rainer Rotthäuser im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am kommenden Donnerstag (5. März) über den aktuellen Sachstand des Projekts berichten. Den Antrag mit dem Wunsch nach Information hatte die SPD-Fraktion gestellt, nachdem bekannt geworden war, dass die Pläne für das Haus von Alloheim in Sythen bei ihrer Präsentation im vergangenen Jahr noch nicht auf das neue Pflegegesetz abgestimmt waren.

So waren beispielsweise noch fünf Doppelzimmer in der Einrichtung vorgesehen, obwohl diese nach neuestem Recht gar nicht mehr genehmigungsfähig sind. Nun wird erwartet, dass die geänderten Pläne vorgestellt werden.

Sondersitzung

Die Nachricht, dass Alloheim nicht in der Sitzung am 5. März vertreten sein wird, sorgte deshalb zunächst für Unmut (Kai Surholt, FDP: „Ich hoffe, dass diese Rumeierei bald ein Ende hat.“). Wie die Stadt erklärte, kann Architekt Rotthäuser wegen anderer wichtiger Termine nicht an der anberaumten Sitzung teilnehmen. Bürgermeister Klimpel setzte sich dafür ein, dass die Information über das Projekt von Alloheim nachgeholt wird.

Rotthäuser wird jetzt an einer gemeinsamen Sondersitzung der Ausschüsse Generationen und Soziales sowie Stadtentwicklung und Umwelt teilnehmen. Diese soll am 19. März (Donnerstag) um 17 Uhr stattfinden. 

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