Weihnachtsgruß des Bürgermeisters

Weihnachtsfest und Corona-Krise: „Wir sollten das Beste daraus machen“

Mit einem Weihnachtsgruß wendet sich Halternes Bürgermeister an die Halterner Bevölkerung. Das gesamte Handeln sei auf den Kopf gestellt, sagt Andreas Stegemann.
Einen Weihnachtsgruß hat Bürgermeister Andreas Stegemann an die Halterner Bevölkerung gerichtet. © Wielens, Ingrid

In seinem Weihnachtsgruß hat Halterns Bürgermeister Andreas Stegemann jetzt festgestellt, dass in diesem Jahr fast alles anders als sonst ist. „Unser gesamtes Handeln, sowohl im Beruf als auch in der Freizeitgestaltung, ist mehr oder weniger auf den Kopf gestellt. Die Corona-Epidemie und die sich daraus ergebenen Schutzmaßnahmen zwingen uns dazu, unser gesamtes Leben zu ändern.“

„Ein existenzbedrohendes Jahr“

Ebenso blickt Andreas Stegemann aber auch mit positiven Gedanken nach vorne: Das nun beginnende Impfen wird dafür sorgen, dass wir immer mehr zu unserem gewohnten Leben zurückfinden werden.“

In den zurückliegenden Wochen und Monaten war nach Ansicht des Bürgermeisters vieles anders. „Das wurde uns in der Adventszeit sehr deutlich. Lieb gewonnene Gewohnheiten, z.B. das Adventssingen, der Bummel über den Nikolausmarkt sowie die unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen mussten entweder komplett ausfallen oder stark eingeschränkt und modifiziert werden. Besonders für die Kaufleute, Gastronomiebetriebe und Kulturschaffenden ist 2020 ein existenzbedrohendes Jahr. Trotzdem hat der Schutz vor diesem tückischen und unberechenbaren Virus größte Priorität, um unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger vor schweren gesundheitlichen Risiken zu bewahren.“

„Das Beste aus der Situation machen“

Stegemann fügt hinzu: „Liebe Bürgerinnen und Bürger, trotz dieser keineswegs schönen Situation sollte uns bewusst sein, dass wir innerhalb der Kernfamilie nach wie vor die Weihnachtszeit genießen können. Das wünsche ich Ihnen auch von ganzem Herzen. Viele von uns werden aufgrund der besonderen Umstände ruhige Festtage verbringen. Wir sollten alle das Beste aus dieser Situation machen und natürlich auch die Kontakte möglichst gering halten. Denn wir müssen alles versuchen, die Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren.“

Der Bürgermeister denkt in diesen Tagen auch an die Gewerbetreibenden: „Ich bin der Halterner Geschäftswelt sehr dankbar. Denn sie hat – auch wenn die Umsätze in den letzten Monaten geringer ausgefallen sind – mit entscheidend dazu beigetragen, unsere schöne Innenstadt für die Adventszeit zu schmücken. Die zahlreichen Lichter und Tannenbäume sorgen zudem für eine heimelige und weihnachtliche Atmosphäre. Das ist für mich ein Zeichen für kreatives Denken und Handeln in einer schwierigen Zeit.“

Andreas Stegemann sieht Weihnachten als ein besinnliches Fest an. „Es lädt dazu ein, zu fragen, was uns wirklich wichtig ist. In welcher Gesellschaft möchten wir leben, was zählt in unserem persönlichen Leben? Jede und jeder hat da ganz persönliche Antworten, doch ich denke, dass Zwischenmenschliches, dass Immaterielles bei den meisten ganz oben auf der Liste stehen. All diese Punkte haben gerade ganz aktuell einen noch größeren Stellenwert bekommen.“

„Bleiben Sie gesund“

Weihnachten und die „Tage zwischen den Jahren“ beinhalteten für viele eine arbeitsfreie Zeit. Stegemann: „Aber eben nicht für alle. Deshalb möchte ich denjenigen danken, die die kommenden Feiertage nicht nur mit ihrer Familie verbringen, sondern ihrer Arbeit für die Allgemeinheit nachgehen. Denn sie leisten für uns die unverzichtbaren Dienste wie zum Beispiel Feuerwehr, Rettungswesen oder auch in der Kranken- und Seniorenpflege.“

Alle Bürgern wünscht Stegemann „friedliche und schöne Weihnachtstage und alles Gute für das Jahr 2021. Bleiben Sie gesund!“

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