Georg Aichberger, Herwig Schaffner und Jacob Lackner (v.l.) begeisterten als Trio Cobario ihr Publikum im Schloss Sythen. © Antje Bücker
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Weltmusiktrio Cobario nahm Publikum im Schloss Sythen mit auf große Reise

Gut 90 Personen lauschten am Mittwochabend (20. Oktober) gebannt der Darbietung vom Trio Cobario aus Wien. Die drei Musiker traten im Rahmen des Münsterland Festivals 2021 im Schloss Sythen auf.

Das Wiener Weltmusiktrio Cobario konnte Christine Sörries, künstlerische Leiterin des Münsterland Festivals, am Mittwochabend im Schloss Sythen begrüßen. „Mit ihrer Weltmusik sind die drei Künstler typische Vertreter für ihre Heimatstadt“, sagte sie. So seien sie stets der Weltoffenheit Wiens mit allen multikulturellen Einflüssen ausgesetzt gewesen.

„Als Trio zog es sie hinaus in aller Herren Länder, wo sie sich zudem mit den unterschiedlichsten Stilen und Musikrichtungen auseinandersetzten.“ Daraus hervorgegangen ist der heute unverwechselbare Stil des Ensembles.

Verschiedene Genres und Epochen

Im Saal des Sythener Schlosses brachte das Trio unter anderem sein 2020 erschienenes Album „Weit weg“ zu Gehör. Passend zum Titel nahmen Herwig Schaffner (Geige), Georg Aichberger (Gitarre) und Jakob Lackner (Akustik-Gitarre) ihr Publikum mit auf eine musikalische Weltreise durch verschiedene Genres und Epochen.

„Weinende Geige und temperamentvolle Gitarren“

In perfektem Zusammenspiel ihrer Instrumente entführten die Berufsmusiker die Hörerinnen und Hörer ins spannungsgeladene Straßenleben Spaniens, in das gediegene Ambiente Wiener Kaffeehäuser, in die weinende Seele des Balkans und beim Stück „Die sieben Weltmeere“ mal bei ruhiger See, mal bei hohem emotionalen Wellengang hinaus in alle Kontinente der Erde. Eindringlich, aber unaufdringlich war das virtuose Geigenspiel von Herwig Schaffner, grandios getragen von den beiden nicht minder professionellen Gitarristen.

Für die bunte Mischung aus Jazz, Klassik und Folklore mit andalusischen und orientalischen Einflüssen gab es am Ende des Abends gebührenden Applaus. Viele Besucher verließen die Veranstaltung mit „nachhaltigem Gänsehaut-Feeling“.

Christine Sörries lobte das Engagement des Ehepaares Masthoff von der gleichnamigen Kulturstiftung Masthoff, deren Einsatz es zu verdanken war, dass dieser Programmpunkt des rund 25 Veranstaltungen und Konzerte umfassenden Kulturangebots des diesjährigen Münsterland-Festivals in die Seestadt kommen konnte.

Über die Autorin
Journalistin und Fotografin wollte ich schon während der Schulzeit werden. Trotzdem bin ich erst nach vielen Umwegen zur Zeitung gekommen. Die Berichterstattung über die Ereignisse in der großen weiten Welt haben meinen Horizont erweitert, der Lokaljournalismus meinen Blick auf die wesentlichen Dinge vor der eigenen Haustür.
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Antje Bücker

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