Holger Beckmann musste den Naturwildpark Granat bereits im November schließen. © Jürgen Wolter (A)
Naturwildpark Granat

Weniger Bier: Futter im Halterner Wildpark Granat wird langsam knapp

Bereits seit Anfang November ist der Naturwildpark Granat geschlossen. Bei einigen Futtermitteln gibt es jetzt Engpässe. Und die Tiere vermissen noch etwas.

Keine Partys, keine Feiern, kein Besuch im Stadion: „Es wird weniger Bier getrunken und deshalb bekommen wir Lieferengpässe bei Futtermitteln“, sagt Holger Beckmann, Betreiber des Naturwildparks Granat, in Haltern.

Beim Bierbrauen fällt nämlich als Abfallprodukt Treber an – ein wichtiger Bestandteil des Futters, das die Wildtiere im Park bekommen. „Davon gibt es jetzt weniger und deshalb wird das Futter knapper“, so Beckmann. Sein Park gehörte zu den ersten Freizeiteinrichtungen, die wegen der zweiten Corona-Welle bereits im November schließen mussten.

Beim Futter für die Tiere gibt es Lieferengpässe.
Beim Futter für die Tiere gibt es Lieferengpässe. © Pia Stenner © Pia Stenner

November- und Dezemberhilfen erhalten

„Finanziell müssen wir uns noch keine Sorgen machen“, sagt Holger Beckmann. „Wir konnten einige Rücklagen bilden, auch weil der Sommer gut gelaufen ist.“ Außerdem hat der Naturwildpark erste Abschlagszahlungen aus den November- und Dezemberhilfen des Bundes erhalten. „Das ist zwar noch nicht die ganze Summe, aber die ersten Zahlungen kamen relativ zügig, das hat gut geklappt“, freut sich Holger Beckmann.

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Futter im Halterner Wildpark Granat wird knapp

Er hofft, dass es vielleicht im März wieder möglich sein wird, den Park für Besucher zu öffnen. „Wir bekommen oft Anrufe und die Leute sagen: ‚Euer Gelände ist so weitläufig, ihr könnt doch öffnen‘. Dürfen wir aber nicht, wie andere Freizeitparks auch.“ Vermissen die Tiere die Besucher? „Vor allem vermissen sie die Leckereien, die füttern wir nämlich nicht zu.“

Über den Autor
Redaktion Haltern
Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum. Freie Autorentätigkeit für Buchverlage. Freier Journalist im nördlichen Ruhrgebiet für mehrere Zeitungshäuser. „Menschen und ihre Geschichten faszinieren mich nach wie vor. Sie aufzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, ist und bleibt meine Leidenschaft.“
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Jürgen Wolter

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