Wieder 25 Kilo tote Fische geborgen

Fischsterben

Am Dienstag aus der Zwischenstever

Haltern

, 04.09.2019, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wieder 25 Kilo tote Fische geborgen

Zahlreiche tote Fische haben sich unter der Wasseroberfläche in den Wasserpflanzen verfangen. © Jürgen Wolter

Auch am Dienstag hat die Gelsenwasser AG wieder 25 Kilo tote Fische aus der Zwischenstever zwischen Hullerner und Halterner Stausee geholt. Bereits am Montag hatte das Unternehmen 15 Kilo toten Fisch geborgen, nachdem bereits im August ein massives Fischsterben mit 1,2 Tonnen in dem Gewässer aufgetreten war.

Jetzt lesen

Die gute Nachricht: Im kritischen unteren Bereich der Zwischenstever scheint der Sauerstoffgehalt wieder angestiegen zu sein. Der Grund dafür ist allerdings nicht klar. Um dem immer wieder auftretenden Fischsterben auf den Grund zu gehen, will Gelsenwasser gemeinsam mit der Stadt und der Unteren Fischereibehörde die Sedimentschicht in der Zwischenstever untersuchen.

Neben den Wasserpflanzen, die dem Gewässer über Nacht den Sauerstoff entziehen, und der Erwärmung des Wassers könnten auch übermäßig herabfallende Blätter, die in die Stever fallen und dort verrotten, zu der kritischen Situation beitragen, so Pressesprecherin Heidrun Becker. „Wie sich das zusammensetzt, ist eine komplexe Geschichte.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt