Winter-Bilanz: Streuwagen kamen selten zum Einsatz

Nur 100 Tonnen

100 Tonnen Sole-Salzgemisch haben die Mitarbeiter vom städtischen Bauhof in dieser Wintersaison ausgebracht. „Der Winter war mild. Unsere Streuwagen sind lediglich zu insgesamt 15 Einsätzen aus der Garage geholt worden“, berichtet Norbert Bornemann vom Bauhof.

HALTERN

, 11.04.2016, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Winter-Bilanz: Streuwagen kamen selten zum Einsatz

Er passt auf, dass dem Winterdienst nicht das Salz ausgeht: Norbert Bornemann ist beim Baubetriebshof zuständig für Einkauf und Fuhrpark.

Das seien – gemessen am Durchschnittswert – ziemlich wenig Einsätze. Die zuständigen Mitarbeiter sind in diesem Winter inklusive ihrer regelmäßigen Kontrolldiensttätigkeiten auf rund 300 Einsatzstunden gekommen. Zum Vergleich: Im Rekordwinter 2009/2010 waren 12 000 Stunden angefallen. „Damals haben wir über 600 Tonnen Salz ausgebracht“, so Bornemann. In der Wintersaison 2014/2015 habe der Verbrauch bei rund 50 Tonnen Salz gelegen. Die Statistik zeigt, dass die Zahlen je nach Witterung stark variieren.

Der Stadtkämmerer wird sich über den relativ milden Winter freuen. Schließlich spart die Stadt nicht nur Salz, sondern auch bares Geld. Nicht nur die Material-, sondern auch die Personalkosten fallen geringer aus.

350 Tonnen Salz auf den Landesstraßen

Für die Landesstraßen ist die Straßenmeisterei Marl zuständig. Sprecher Olaf Michaelis: „Unser Bereitschaftsdienst musste ebenfalls nur selten tätig werden. Insgesamt haben wir 350 Tonnen Salz und Solemischung verbraucht. Das ist ein vergleichsweise geringer Wert.“ Die Angabe bezieht sich auf alle Landstraßen im Kreis Recklinghausen. Den Verbrauch nur für Haltern konnte er nicht aufschlüsseln. 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt