„Zauber der Panflöte“ begeisterte Zuhörer

Konzert in der Marienkirche

HALTERN Die rumänischen Künstler Constantin Motoi (Panflöte) und Gabriel Dorin (Orgel, Keyboard und Violine) präsentierten den „Zauber der Panflöte“ in der Marienkirche.

von Von Irene Stock

, 17.11.2009, 07:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die rumänischen Künstler Constantin Motoi (Panflöte) und Gabriel Dorin (Orgel, Keyboard und Violine).

Die rumänischen Künstler Constantin Motoi (Panflöte) und Gabriel Dorin (Orgel, Keyboard und Violine).

Constantin Motoi, der von George Zamfir ausgebildet wurde und mehrere Jahre in Paris konzertierte, gelang es, dem Publikum die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Panflöte zu Gehör zu bringen, sei es in schnellen rumänischen Tänzen oder getragenen pastoralen Stücken. Auch einige Bearbeitungen klassischer Werke brachte er zu Gehör, so zum Beispiel das Adagio von Tommaso Albinoni, die Suite in h-moll von Johann Sebastian Bach oder die „Träumerei“ von Robert Schumann. Der klare und runde Ton, der die rumänische Panflöte auszeichnet, wurde dabei durch dezente Orgel-, Keyboard- oder Violintöne unterstrichen.

Durch eine langjährige Zusammenarbeit sind Constantin Motoi und Gabriel Dorin zu einem perfekt harmonisierenden Duo gereift und wunderbar aufeinander eingespielt. Sie geben sich publikumsnah und besitzen Sinn für Humor. Sie verstehen es, mit ihrem harmonisch aufeinander abgestimmten Instrumentenspiel die emotionale Ebene des Publikums anzusprechen. Dorin gab den Gästen eine kleine Einführung in die Geschichte der Panflöte, eines der ältesten Instrumente überhaupt. Da die getragenen Stücke, die tiefe Sehnsüchte ansprachen, während des Abends überwogen, konnte kaum ein Stück die temperamentvolle Lebensfreude so gut ausdrücken, wie das Paganini-Stück „Karneval in Venedig“. Man fühlte das Fest, hörte die Lebensfreude und wurde angesteckt von der Begeisterung, mit der die beiden Künstler dieses Stück interpretierten. Die Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Applaus, der seinerseits mit einer Zugabe des Duos belohnt wurde.

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