Zur Rettung der Halterner Kultkneipe Schänke: Ein Film großer Gefühle

mlzSpendenaktion geht weiter

Mit einem Film ehrten kreative und solidarische Musiker ihre Herzensmenschen: Günter und Sylvia Hildebrandt, die um die Existenz ihrer Schänke und um die Gesundheit kämpfen.

Haltern

, 17.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zweieinhalb Stunden Musik, Szenen in der Kneipe und liebe Worte wurden am Freitag ab 22.15 Uhr live unter dem Titel „Die letzte Bar der Stadt“ über den Youtube-Kanal gestreamt. Die Schänke-Familie saß wie in einem großen Wohnzimmer zusammen und tauschte sich über Chats aus (Günni, haste noch ne Frika?).

Eine zeitliche Verzögerung war schnell verziehen, denn was folgte, war großes, niveauvolles Kino. 30 Musikbeiträge von Halterner Bands, aber auch von den Freunden APM aus Novgorod/Russland oder Ohrenfeindt aus St. Pauli beispielsweise schnitten Paddy Kramer, Andre Haggeney und Tom Rath zusammen für ihren Film, in dem sie „Die letzte Bar der Stadt“ hochleben ließen. Alles erinnernd an die kleine Bühne, die die Bands in den vergangenen 17 Jahren rockten.

„Die Schänke fehlt total, wir vermissen euch“

Der Film wurde bislang über 1300 Mal aufgerufen. Die Reaktionen auf viele bewegende Aufnahmen reichten von „die Schänke fehlt total“ oder „ich hab richtig Gänsehaut“ bis hin zu „wir vermissen euch“. Günter und Sylvia Hildebrandt hatten sich auf dieses Event gefreut, ein weiterer Beitrag zum Bemühen um die Rettung der Schänke.

Die Spendenaktion spielte bislang über 11.300. Euro ein, das hilft über die nächsten Monate. Der Film war die Zugabe für traurige, aber hoffnungsvolle Seelen. Günni und Sille dankten ihren Stammgästen: „Der Film ist so voller Emotionen und Anteilnahme, dass wir lachen und weinen mussten. Vielen, vielen Dank...“

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