Der Heeker Bauhof verfügt über drei Fahrzeuge, die die Straßen räumen und streuen können. 50 Tonnen Streusalz sind aktuell eingelagert. © Falko Bastos
Winterdienst

50 Tonnen Streusalz: Heeker Bauhof ist auf Wintereinbruch vorbereitet

Noch sind die Temperaturen mild, obwohl der Winter angebrochen ist. Doch darauf verlassen sich die Mitarbeiter des Bauhofes nicht. Sie sind vorbereitet, sollte es zu Schneefall und Glätte kommen.

Jetzt ist auch kalendarisch der Winter angebrochen. Der 21. Dezember war Stichtag. Doch von Winter ist mit Blick auf die Wetteraussichten noch nicht viel zu sehen. Schnee und Glatteis sind nicht angekündigt. Und selbst wenn es doch dazu käme – die Mitarbeiter des Bauhofes sind auf diese Szenarien vorbereitet.

50 Tonnen Streusalz sind derzeit beim Bauhof eingelagert. Und gestreut werde in der Dinkelgemeinde, so erklärt es Baumamtsleiter Herbert Gausling, ausschließlich mit Streusalz. Der einfache Grund: Damit lägen die besten Erfahrungen vor. Sole könne zudem aufgrund fehlender Technik derzeit auch nicht aufgebracht werden.

Rufbereitschaft gab es 2020

Und auch wenn die bisherige Wetterlage die Mitarbeiter des Bauhofes noch zu einem aktiven Einsatz in Sachen Winterdienst gezwungen hat, die Rufbereitschaft wurde diesem Jahr bereits einige Male angeordnet. Eine Sicherheitsvorkehrung. Und auch für die anstehenden Feiertage gebe es eine Rufbereitschaft für den Streu- und Räumdienst, wie Herbert Gausling wissen lässt.

Infos für Hauseigentümer bzw. Hausmieter:

  • Um die Verletzungsgefahr von Fußgängern zu vermeiden, sollten Anwohner schnellstmöglich die Gehwege vom Schnee freiräumen.
  • Eis- und Schneeglätte muss durch geeignete Mittel, wie Granulat oder Sand, beseitigt werden.

Sorgen muss sich in Heek also niemand machen, im Fall der Fälle auf den Straßen nicht mehr vorwärts zu kommen. Wobei natürlich nicht überall und parallel geräumt sowie gestreut werden kann. „Es liegt ein festgelegter Streuplan vor, der im Rat beziehungsweise im Fachausschuss beschlossen wurde“, so der Bauamtsleiter.

Schulen und Kindergärten priorisiert behandelt

Wege zu Schulen und Kindergärten werden dabei zuerst gestreut. Dann folgen wichtige innerörtliche Straßen und Radwege sowie der Bereich vor gemeindeeigenen Liegenschaften. Auch in den Industriegebieten ist der Winterdienst der Gemeinde im Einsatz. Im Außenbereich hingegen nur auf den Schulbusstrecken.

Wichtig: Hauseigentümer bzw. Mieter eines Hauses müssen auf dem Gehweg im Fall von Glätte und Schnee zügig für einen „sicheren“ Untergrund sorgen. Stichwort Verkehrssicherheit. Denn wer vor dem eigenen Haus nicht räumt, kann haftbar gemacht werden, wenn zum Beispiel ein Fußgänger dort auf dem rutschigen Untergrund ausrutscht und sich verletzt.

Drei Winterdienst-Fahrzeuge vorhanden

Doch zurück zum Winterdienst der Gemeinde. Über drei Winterdienst-Fahrzeuge verfügt der Bauhof. Zwei davon sind immer im Einsatz. Das dritte Fahrzeug ist Reserve, solange keine außergewöhnlichen Wetter-Ereignisse wie Eisregen oder starker Schneefall eintreten. In diesen Fällen sind dann alle drei Fahrzeuge im Einsatz.

Insgesamt ist in Heek der gesamte Bauhof in den Winterdienst involviert. Pro Einsatz sind zwei Personen auf zwei verscheiden Fahrzeugen (LKW und Kleintraktor) im Einsatz. Und ab wann? „Ab circa 4 Uhr bis etwa 8 Uhr, bei schwierigen Wetterlagen auch länger“, erklärt der Bauamtsleiter.

Temperatur beziehungsweise Wetterbericht seien dabei ausschlaggebend für die Anordnung der Rufbereitschaft. Die konkrete Entscheidung falle dann früh morgens vor dem Einsatzbeginn.

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Ahaus, Heek und Legden am Abend

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