Abriss der alten Molkerei bleibt umstritten

HEEK Der Abrissbagger steht schon vor der Tür der Alten Molkerei. Der privaten Initiative, die zurzeit in Unterschriften für den Erhalt des über 100-jährigen Gebäudes am Gabelpunkt sammelt, scheint die Zeit wegzulaufen. Hermann-Josef Schepers (SPD) will diesen Wettlauf unterbrechen.

06.03.2009, 18:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Sprecher der SPD-Fraktion im Bauausschuss hat die Verwaltung aufgefordert, am Montag während der Ratssitzung einen Sachstandsbericht zu geben. "Wir müssen überlegen, ob es vielleicht Sinn macht, den Abriss zu verschieben - egal, ob wir das nun wirklich wollen oder nicht", argumentierte er. Schepers Befürchtung: Die von Mechthild Mensing-Raschper ins Leben gerufene Initiative könne der Gemeinde nachweisen, dass sie erhaltenswerte Bausubstanz nicht ausreichend geschützt habe. Schepers machte deutlich, dass das zwar nicht seine persönliche Meinung sei, "aber wir sollten das zumindest einmal prüfen".

Der Sprecher der SPD-Fraktion im Bauausschuss hat die Verwaltung aufgefordert, am Montag während der Ratssitzung einen Sachstandsbericht zu geben. "Wir müssen überlegen, ob es vielleicht Sinn macht, den Abriss zu verschieben - egal, ob wir das nun wirklich wollen oder nicht", argumentierte er. Schepers Befürchtung: Die von Mechthild Mensing-Raschper ins Leben gerufene Initiative könne der Gemeinde nachweisen, dass sie erhaltenswerte Bausubstanz nicht ausreichend geschützt habe. Schepers machte deutlich, dass das zwar nicht seine persönliche Meinung sei, "aber wir sollten das zumindest einmal prüfen".

Bauamtsleiter Mathias Pennekamp hielt dagegen, dass sich die Molkerei nie auf der Denkmalliste befunden habe - obwohl die Fachbehörde untersucht habe. "Jetzt liegt ein Abrissantrag des Eigentümers vor, und auf die Genehmigung hat er auch einen Anspruch", so Pennekamp. Franz Epping (CDU) zeigte sich erstaunt über Schepers Befürchtungen. Dass die 800 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Molkerei zusammen kämen, hielt er für "unwahrscheinlich". Deswegen solle nicht die Umgestaltung des Gabelpunktes verzögert werden. Nach Auskunft von Mensing-Raschper hätten bereits 200 unterschrieben. sy-

Der Rat tagt am Montag, 9. März, ab 18 Uhr in der Gemeindeverwaltung.

 

Lesen Sie jetzt