Hinter der Trainerbank im Dinkelstadion in Heek steht die uralte Tribüne. Die wird jetzt ersetzt. Schon bald soll die neue, doppelseitige Tribüne dort stehen. © Archiv
Dinkelstadion

Abrissarbeiten Dinkelstadion: Bald ist Baubeginn für die neue Tribüne

Die frohe Botschaft, dass es für den SV Heek und das Dinkelstadion 117.000 Euro Fördersumme gibt, kam im April. Wann können die Bauarbeiten im Dinkelstadion endlich beginnen?

Im April gab es gute Nachrichten für den SV Heek und das Dinkelstadion. Gut 117.000 Euro erhält der SVH aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ für ein ganz besonderes Projekt: eine neue Tribüne.

Seit April ist bereits einiges an Zeit vergangen und bald schon soll es im Dinkelstadion richtig losgehen mit den Arbeiten an der neuen Tribüne.

Baugenehmigung liegt vor – es kann losgehen

Frank Buß ist Beisitzer und der ehrenamtliche Bauleiter beim SV Heek. Er hat quasi den Überblick über alle Bauschritte, Baufortschritte und den angepeilten Zeitplan. „Die Baugenehmigung liegt uns jetzt vor, es ist alles geprüft und fertig“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion.

So weit, so gut also schon einmal. Aber wann gehen die Arbeiten im Dinkelstadion los? Bevor eine neue Tribüne aufgebaut wird, muss die alte weichen. Ab Kalenderwoche 32 und 33, also in zwei bis drei Wochen, soll die alte Tribüne abgerissen werden.

Fundament, Tribünenplatten, Dach und Feinschliff

„Dann folgen die Betonarbeiten. Man nennt das Gründungsarbeiten und gemeint ist damit das Fundament“, erklärt Frank Buß im Gespräch. Im Anschluss werden Betonfertigteile montiert. „Das sind die Tribünenplatten“, so der Heeker.

Und soll sie dann aussehen, die neue, moderne und doppelseitige Tribüne im Dinkelstadion. © SV Heek © SV Heek

Wenn die montiert sind, kommt der Stahlbauer für die Dachkonstruktion. „Und dann ist es auch erstmal fertig“, sagt Frank Buß und lacht. Was dann noch folgt, sind Restarbeiten, also der Feinschliff.

Anfang November soll die Tribüne stehen

Und wann soll das neue Teil komplett stehen? „Der Zeitplan sieht grob vor, dass das Ende der Arbeiten voraussichtlich Anfang November sein wird“, blickt Frank Buß voraus. Im April hatte der Vorsitzende des SVH Andreas Oellerich bereits im Gespräch mit der Redaktion zum Zeitplan gesagt: „Wir möchten alles im Zeitplan von Leader realisieren.“ „Leader“ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

Der SV Heek hat bereits in den Jahren 2020 und 2021 Fördersummen aus „Leader“ für die Projekte Umbau Vereinsheim (2020) und eine moderne Beschallungsanlage und die professionelle Anzeigetafel (2021) erhalten. Die Kosten für das Vereinsheim beliefen sich auf 20.000 Euro.

In etwa drei Monaten soll Tribüne stehen

Für die Anzeigetafel und die Beschallungsanlage beliefen sich die Kosten auf 23.000 Euro, das wurde von Leader zu 80 Prozent gefördert. Die neue Tribüne wird von „Moderne Sportstätte 2022“ mit den 117.000 Euro zu 70 Prozent gefördert.

Das Projekt um die neue Tribüne soll bis Ende November umgesetzt sein. Das heißt in etwas mehr als drei Monaten finden Zuschauer auf der neuen Tribüne Platz.

Insgesamt soll die neue Tribüne je Seite 200 Stehplätze haben. Je Seite bedeutet, die Tribüne bietet Platz für Zuschauer von zwei Plätzen. Statt zwei Stufen wie aktuell soll die neue Tribüne drei Stufen haben. Dauerhaft sollen dann auch noch Sitzschalen folgen, lässt Frank Buß im Gespräch mit der Redaktion durchblicken.

Photovoltaik-Anlage auf Tribünendach

Der SV Heek bekommt für den Neubau der Tribüne im Dinkelstadion eine Fördersumme von 117.000 Euro. Der Eigenanteil von mehreren 10.000 Euro sei für den Verein kein Problem.

Die Modernisierung des Dinkelstadions wird auch mit einem kleinen Extra, was das Dach der Tribüne angeht, vonstattengehen. Eine Photovoltaik-Anlage soll auf dem Tribünendach installiert werden und für Nachhaltigkeit sorgen, ganz im Sinne des Förderprogramms „Moderne Sportstätten 2022“.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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Laura Schulz-Gahmen

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