Andachtskapelle am Friedhof erhält neuen Glanz

Projekt der KFD

Die Frauengemeinschaft St. Ludgerus Heek hat sich vorgenommen, die Andachtskapelle am Friedhof als Ort der Trauer und des Trostes, des Gebetes und Gedenkens in ihrem Jubiläumsjahr 2011 umfassend zu renovieren, damit auch in Zukunft Menschen sich dort würdig ihrer Verstorbenen erinnern und Kerzen opfern können. „Das ist uns ein echtes Anliegen“, so Teamsprecherin Christiane Hassels.

HEEK

13.04.2011, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Team hat sich in Absprache mit dem Präses Pfarrer Josef Leyer für dieses Projekt entschieden, weil es eine lange Verbundenheit der KFD mit dieser Kapelle gibt: Vor 20 Jahren wurde gegenüber dem Ehrenmal vor dem Friedhof in Heek der erste Spatenstich für die Andachtskapelle gesetzt. Die Schutzmantelmadonna bestimmt das Innere der Kapelle. Früher hat Elly Hölscher, die Leiterin des Strickkreises, für den Blumenschmuck gesorgt. Jetzt erledigt Teammitglied Agnes Eichmann diese Aufgabe. Außerdem sorgen die Frauen der KFD für eine zweimalige Reinigung der Kapelle.

Mittlerweile ist die Kapelle in die Jahre gekommen. Die Holzbänke sind sehr abgenutzt, das Innere verrußt, die Farbe an den Fenstereinfassungen blättert, die Bronzefigur bedarf der Reinigung wie auch der gepflasterte Kapellenfußboden. Also schritten die Frauen zur Tat: Um die Kapelle herum entfernten sie Gesträuch und Bäume, damit mehr Luft und Sonne an feuchte Wandflächen kommt, die schon reichlich Moos angesetzt hatten. Mit Wasser und Wurzelbürsten, Schrubber und Schwamm befreiten sie die Außenwände vom Moos. Auch die Dachrinne, in der bereits kleine Bäume wuchsen, ist nun gereinigt, ebenso die Fallrohre. Im Innenraum sind schon die Holzvertäfelung und die Seitenwände wieder in ihrem ursprünglichen Glanz zu sehen. Aber es bleibt noch viel zu tun: Der Anstrich der Fenstereinfassungen und der Knie- und Sitzbänke. Die Reinigung der Bronzefigur und des Fußbodens steht auch noch aus. Zuletzt ist eine Neubepflanzung der Beete und der Freiflächen um die Kapelle vorzunehmen.

Bei strahlendem Sonnenwetter und Großeinsatz des KFD-Teams und von Präses Josef Leyer wurde diese erste Arbeitsmaßnahme an der Kapelle zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis. Weitere Taten werden folgen: „Das Team der KFD wünscht sich, dass sich nach Beendigung der Renovierung alle Gläubigen dort wieder in geborgener Stille zu einem Gebet zurückziehen können“, sagt Christiane Hassels.

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