Polizei

Auf dreiste Masche reingefallen: TAN an Betrüger gegeben

Eine Frau aus Heek ist auf eine dreiste Betrugsmasche reingefallen. Sie hat eine TAN am Telefon herausgegeben. Die Betrüger gaben sich als Hausbank aus. Die Polizei warnt vor den Tätern.
Die Polizei weist darauf hin, dass Geldinstitute niemals Transaktionsnummern telefonisch oder schriftlich erfragen. © picture alliance / Christin Klose/dpa-tmn

Geld im unteren fünfstelligen Bereich ergaunerten Betrüger am Dienstag vergangener Woche in Heek. Das Telefon bei der Geschädigten klingelte und im Display erschien die Telefonnummer ihrer Hausbank.

Täter gab sich als Mitarbeiter der Hausbank aus

Der Name des Anrufers, angeblich ein Mitarbeiter der IT-Sicherheit, taucht im Internetauftritt der Bank auf. Schien alles in Ordnung zu sein – war es aber nicht, denn der angebliche Mitarbeiter fragte nach einer Transaktionsnummer (TAN). Das schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Auch nach der IBAN erkundigte er sich, auch diese erhielt der Betrüger.

Die Bank gibt auf ihren Seiten folgenden Hinweis: „Wenn die Abfrage einer TAN erfolgt, ohne dass Sie eine eigene Transaktion (…) durchgeführt haben, sollte Sie das misstrauisch machen.“ Die Geschädigte wurde nicht misstrauisch. Die Polizei weist darauf hin, dass Geldinstitute niemals Transaktionsnummern telefonisch oder schriftlich erfragen.

Polizei warnt vor der Betrugsmasche

„Vermuten Sie einen Betrugsversuch, legen Sie umgehend auf. Die psychologisch außerordentlich geschickt agierenden Täter dürfen keine Chance bekommen, ihr Vertrauen und damit auch Ihr Geld zu bekommen. Geben Sie niemals Daten heraus, die ein Mitarbeiter ihrer Hausbank eigentlich wissen müsste. Rufen Sie die Bank selber zurück, wenn Sie Zweifel haben,“ lautet der eindringliche Rat der Polizei.

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