Bongos und Congas im ZaK

Trommelworkshop

HEEK „Die Bongos fand ich am besten“, entgegnet Steffen (13) begeistert auf die Frage, was ihm am Trommelworkshop am meisten gefallen hat. Aber neben den Bongos gab es noch eine Menge andere Instrumente zu entdecken.

von Von Jens Kersting

, 16.10.2009, 15:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Aufmerksam folgen die Kinder den Rhythmusvorgaben des Diplom-Musikpädagogen Andreas Hermjakob.

Aufmerksam folgen die Kinder den Rhythmusvorgaben des Diplom-Musikpädagogen Andreas Hermjakob.

„Kindern die Möglichkeit zu geben, ohne Zwang das Trommeln auszuprobieren“, ist Hermjakobs Hauptanliegen. Dies solle aber auch mit der „notwendigen Methode“ geschehen. Hermjakob hält sein Angebot für eine wertvolle Erfahrung, die schon früh den Horizont eines Kindes erweitern könne. Außerdem sieht er darin die Möglichkeit, das musikalische Interesse der Kinder zu wecken und auf diese Weise auch für das Trommeln zu werben. Doch neben solchen, die ohne jegliche musikalische Vorkenntnisse erste Erfolgserlebnisse an den Congas oder Bongos haben, gibt es auch Kinder wie Steffen, die bereits das Schlagzeug oder andere Instrumente spielen.

Spaß macht der Workshop jedoch allen – ob musikalisch bereits erfahren oder nicht. In zwei Einheiten zu jeweils 1,5 Stunden werden die Kinder vormittags darauf vorbereitet, in einem kleinen abschließenden Konzert ihre neuen Fähigkeiten den Eltern und Geschwistern zu präsentieren. „Dieses Konzert ist ein besonders wichtiger Bestandteil im Workshop, da die Kinder zielgerichtet auf die Präsentation hinarbeiten“, so Hermjakob. „Außerdem erfüllt es sie mit Stolz, ihre Fähigkeiten zu präsentieren.“ Sehr wichtig sei ihnen auch die Bestätigung durch die Eltern, die ebenso sichtlich Spaß beim Zuschauen haben.

  • Der Trommelworkshop ist Teil des Ferienprogramms im ZaK, das unter anderem von Diplom--Sozialpädagogin Heike Niehoff (25) organisiert worden ist, um attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche auch während der Ferien zu schaffen. Dazu gehöre ebenso Bildung, die „offene Kinder und Jugendarbeit auch vermitteln sollte“. So wurde der Workshop durch andere Angebote des Jugendhauses erweitert: Kreativität war gefragt bei der Verschönerung des ZaK, wo unter anderem kuschelige Kissen gestaltet wurden.
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