Die Heeker Feuerwehr und weitere Helfer verhinderten durch schnelles Eingreifen einen großflächigen Waldbrand in Ahle. © Polizei
Polizei in Heek

Brandstiftung in Ahle: Hat die Kripo jetzt eine heiße Spur?

Nur durch schnelles Eingreifen der Heeker Feuerwehr und weiterer Helfer konnte Ende Juni ein großflächiger Waldbrand in Ahle verhindert werden. Seitdem ermittelt die Kripo. Jetzt mit heißer Spur?

Das hätte vor einigen Wochen in Ahle richtig schiefgehen können. An einem Samstag Ende Juni brannte es in der Bauerschaft an gleich fünf Stellen gleichzeitig im Wald. Nur das schnelle Eingreifen der Heeker Feuerwehr und weiterer Helfer verhinderte Schlimmeres. Schnell hatte die Kripo einen Anfangsverdacht. Wurde daraus eine heiße Spur?

Einige Wochen sind seit den Feuern ins Land gezogen. Äste, Wurzeln und andere Reste von Waldarbeiten – zusammengetragen und entzündet auf fünf Haufen – hätten fast einen großflächigen Waldbrand ausgelöst. Von „erheblicher Brandgefahr“ sprach seinerzeit die Polizei. Und die Kripo hatte schnell „eine Vermutung“, wer oder was hinter den Feuern stecken könnte.

Polizei gibt sich bedeckt

Doch dieser Verdacht scheint sich trotz intensiver Arbeit der Ermittler (bis jetzt) wohl nicht zu bestätigen. „Es gibt keinen neuen Stand“, so Kreispolizei-Pressesprecher Dietmar Brüning auf Redaktionsanfrage. Und: „Der Verdacht hat sich wohl nicht erhärtet.“ Mehr ins Detail geht Brüning nicht.

Denn: Noch liegt der Vorgang bei der Kripo. Eingestellt sind die Ermittlungen also noch nicht. Ob und wann das geschieht, ist derzeit offen. Ebenso, ob der Fall nicht doch noch mal irgendwann eine Angelegenheit für die Staatsanwaltschaft wird.

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