Bücker-Immobilie vor Entscheidung über Abriss erneut begutachten

Sperre bleibt bestehen

HEEK Antrag stand gegen Antrag: Der des Eigentümers auf Abriss der alten Bücker-Immobilie und der von der SPD-Fraktion auf Erhalt des Kesselhauses durch Unterschutzstellung der Fassade.

von Von Manfred Elfering

, 08.10.2009, 12:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Veränderungssperre für das Gelände mit der Bücker-Immobilie bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Die Veränderungssperre für das Gelände mit der Bücker-Immobilie bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Der Ausschuss einigte sich auf Vorschlag des Vorsitzenden Hermann Wierling (CDU) darauf, bei einer Ortsbesichtigung der Immobilie das Gebäude und die Giebelfront nochmals genau anzusehen und über das Ergebnis in einer der nächsten Sitzungen erneut zu beraten. Mathias Pennekamp vom Bauamt der Gemeinde Heek regte an, mit dem Eigentümer weitere Gespräche darüber aufzunehmen, ob der Abrissantrag eventuell modifiziert und auf Teile des Gebäudes beschränkt werden könne. Im Gegenzug wolle die Verwaltung anbieten, sich zum Beispiel bei der Bezirksregierung nach Fördermöglichkeiten zu erkundigen. Diese Vorgehensweise fand die Zustimmung des Gremiums, das einstimmig beschloss, sowohl die Bücker-Immobilie erneut zu besichtigen als auch Gespräche mit dem Besitzer zu suchen. Die vom Rat über das Gelände verhängte Veränderungssperre bleibt daher bis auf Weiteres bestehen.

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