Die KFD-Theaterfrauen aus Ahle verraten auf der Bühne, was in jeder Frau steckt

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Lachen, bis es weh tut. Im Saal der Gaststätte Hovestadt konnte das am Wochenende durchaus geschehen. Die Theaterfrauen der KFD Ahle hatten ein tolles Programm für ihr Publikum vorbereitet.

Heek

, 01.03.2020, 12:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nahezu jeder Stuhl an den Tischreihen war am Freitagabend und Samstagnachmittag im Saal der Gaststätte Hovestadt besetzt. Die KFD Ahle hatte zu zwei Aufführungen eingeladen. „Die Theatergruppe wird uns bestimmt wieder einiges zu lachen bieten", sagte die Vorsitzende der Frauengemeinschaft, Anita Lösing, bei der Begrüßung der Gäste.

Die KFD-Theaterfrauen hatten ein lustiges Programm vorbereitet

Die Darstellerinnen Sandra Sommer, Martina Vogelsang, Ulla Leusing, Julia Thesing, Ulla Große Vestert, Waltraud Bröking und Andrea Schmiing standen bereits kostümiert hinter dem Bühnenvorhang. Ein lustiges Programm hatten sie in den letzten Wochen gemeinsam einstudiert, das für Begeisterung sorgte.

Beim Gespräch unter zwei Nachbarinnen sorgte eine Blamage beim Frauenarzt für Heiterkeit beim Publikum.

Beim Gespräch unter zwei Nachbarinnen sorgte eine Blamage beim Frauenarzt für Heiterkeit beim Publikum. © Sabrina Rottmann

Sie holten ein internationales Gipfeltreffen zum Thema Weltfrieden nach Ahle, ließen in ein vertrauliches Gespräch zwischen zwei Nachbarinnen horchen und fuhren mit dem Sambazug ins Sauerland. Bei dem Sketch Heferollen schlüpften Waltraud Bröking und Ulla Leusing in die Rolle von weiblichen Problemzonen.

Sie amüsierten das Publikum mit der Erzählung von ihrem Dasein als Rettungsring und Speckrolle. „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe...", endete das Schauspiel musikalisch.

Pfarrer Josef Leyer: Eier gibt es veielerlei

Pfarrer Josef Leyer war an diesem Abend nicht nur als Zuschauer gekommen. Er überraschte die Gäste mit einem Beitrag rund ums Ei. Unter dem Motto „Ei, Ei, Ei, Eier gibt es vielerlei", stand seine unterhaltsame Darbietung, die den Eierstich aus der Suppe des Gastwirts Dieter Hovestadt natürlich nicht außer Acht ließ und ebenso verriet, dass er Jens Amshoff ein frommes Ei untergejubelt habe. Passend erklang im Saal „Klingelingeling, Klingelingeling, hier kommt der Eiermann" und alle Gäste sangen lauthals mit.

Pfarrer Josef Leyer war an diesem Abend nicht nur Zuschauer. Mit seinem Stück rund ums Ei amüsierte er die Gäste.

Pfarrer Josef Leyer war an diesem Abend nicht nur Zuschauer. Mit seinem Stück rund ums Ei amüsierte er die Gäste. © Sabrina Rottmann

Als sich der Vorhang für den siebten Sketch öffnete, leuchtete „Ahle 33" in einer roten Kulisse. Die Gäste wurden von den Darstellerinnen mitgenommen ins Freudenhaus. „Jetzt sehen sie eine Anekdote aus alten Zeiten. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, ist fraglich", kündigte Anke Wigger das Stück an. Mit zwei betagten Männern, die es vermeintlich mit einer Toten und einer Hexe zu tun hatten, wurde der Besuch im Freudenhaus auf die Schippe genommen.

Das Pilzgericht

Wie es in einer feinen Gesellschaft zugehen kann, zeigte der Programmpunkt „Das Pilzgericht". Vier adelige Frauen versammelten sich am Tisch. Serviert wurden Pilze, die der Herr des Hauses im Ahler Brock gesammelt hat. Der Hund Titus hatte diese wie immer vorher auf Genießbarkeit getestet. Dumm, wenn dann das Hausmädchen Mathilde gegen Ende der Pilzmahlzeit verkündet, dass der Hund tot sei. Erst nach einer gewissen Schreckminute fügte sie hinzu, dass Titus vom Pastor überfahren worden war.

Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Theaterfrauen.

Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Theaterfrauen. © Sabrina Rottmann

Die Tanzgruppe aus Nienborg rundete das Programm mit zwei Auftritten ab. Nach dem gelungenen Finale, zu dem die Teilnehmer des Gipfeltreffens noch einmal auf die Bühne traten, gab es für die Theaterfrauen großen Applaus vom begeisterten Publikum.

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