Digitaler Unterricht: Neue Ipads für Heeks Lehrkräfte und Schüler

mlzFördergelder

Schüler und Lehrkräfte in Heek bekommen neue Ipdas, damit der Unterricht (noch) digitaler werden kann. Doch auch mit Blick auf die Coronakrise ist die Anschaffung von großem Vorteil.

Heek

, 21.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erfreuliche Nachrichten für alle Lehrkräfte in der Dinkelgemeinde. Die im Oktober bestellten Ipads sind jetzt im Rathaus eingetroffen. Aktuell werden zwar noch alle notwendigen Apps und Programme aufgespielt, doch schon bald sollen sie an den drei Schulen in der Gemeinde verteilt werden. Und davon werden sogar die Schüler im Idealfall doppelt profitieren.

Digitaler Unterricht wird immer wichtiger. Das hat nicht erst die Coronakrise mit Homeschooling offenbart. Mit dem „Digitalpakt Schule“ haben Bund und Länder schon 2018 beschlossen, viel Geld in die Hand zu nehmen, um das Lernen an den Schulen (noch) digitaler zu machen. Ergänzend gibt es das „Sofortausstattungsprogramm für Schüler“ und das „Förderprogramm für dienstliche Endgeräte für Lehrkräfte“.

Alle Lehrkräfte bekommen neue Geräte

Aus Letzterem standen Heek pauschal 44.000 Euro ohne Eigenanteil zu. Zügig wurde der Förderantrag ge- und die Geräte bestellt. Am 4. November erfolgte die Lieferung der knapp 100 Ipads ins Rathaus. Denn die Verwaltung vereinbarte mit den Medienverantwortlichen der Schulen, für alle Lehrkräfte neue Ipads samt Zubehör anzuschaffen.

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Neu deshalb, weil die Gemeinde bereits 2018 aus Eigenmitteln die Lehrerinnen und Lehrer mit Ipads ausgestattet hatte. Doch bevor der Aufschrei groß ist: Die Altgeräte werden nicht entsorgt, sondern den Schülern zur Verfügung gestellt.

140 neue Ipads für die Schüler

Zudem bekommen die Schulen entsprechend der Schülerzahl aus dem „Sofortausstattungsprogramm für Schüler“ (mit Eigenanteil 50.000 Euro) zu den bereits vorhandenen Geräten 144 neue Ipads. Die Ladekoffer muss die Gemeinde aus eigener Tasche zahlen. Die Geräte sollen primär in den Klassen genutzt werden. In Zeiten von Corona können sie aber auch fürs Homeschooling an die Schüler verliehen werden.

Nach Umsetzung aller Investitionen sieht es an Heeks Schulen so aus:
  • Kreuzschule: 172 Schüler-Ipads und 72 Lehrer-Ipdas
  • Alexander-Hegius-Schule: 85 Schüler-Ipads und 18 Lehrer-Ipdas
  • Bischof-Martin-Grundschule: 62 Schüler-Ipdas und 8 Lehrer-Ipdas
  • Schüler-Ipdas gesamt: 295
  • Lehrer-Ipads gesamt: 98

„In Summe können wir dann mal gut 30 Prozent der Schüler in unserer Gemeinde mit Ipads versorgen“, berichtete Jürgen Lammers von der Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales. Aktuell warten die Schulen aber noch auf die Schüler-Ipdas. Bestellt sind sie, doch es soll laut Verwaltung Schwierigkeiten bei der Auslieferung geben.

Werden die Geräte auch genutzt?

Doch zurück zu den gelieferten Lehrer-Ipads. Wie steht es denn um die technische Affinität der Lehrkräfte? Nutzen sie die Geräte? Stichwort digitaler Unterricht. Eine Frage, die fraktionsübergreifend im Ausschuss aufkam. Die diplomatische Antwort von Jürgen Lammers: „Es ist abhängig von der Lehrkraft, wie es läuft und angenommen wird. Das ist aber ein Grundsatzproblem an allen Schulen.“

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Eine Studie, wie umfangreich die Ipads im Unterricht eingesetzt werden, lägen der Gemeinde jedenfalls nicht vor. Aber: Laut Verwaltung drängen die Schulen in Sachen Ipads auf eine zügige Umsetzung. „Verständlich, denn es weiß ja niemand, wie sich das mit Corona und Homeschooling weiterentwickelt“, so Jürgen Lammers.

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