Drei Investoren bewerben sich in Heek auf den Kita-Neubau

mlzNeuer Kindergarten

Die endgültige Entscheidung über Investor und Standort des neuen Kindergartens soll noch im Januar fallen. Die zusätzlichen Plätze sind ab August fest eingeplant.

Heek

, 18.01.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Träger steht mit DRK bereits seit Oktober fest. Beim Standort gibt es auch einen klaren Favoriten. Nur die Auswahl eines Investors für den neuen Kindergarten in Heek steht noch aus – und damit der Bau.

Mit der Verkündung des Trägers hatte die Verwaltung, potenzielle Investoren aufgerufen, sich zu bewerben. In Abstimmung mit Träger und Gemeinde sollen diese den Kindergarten bauen und anschließend für mindestens 25 Jahre an die Gesellschaft DRK-Sozialer Service und und Bildung vermieten. Die Miethöhe soll 8,47 Euro pro Quadratmeter bei einer jährlichen Steigerung von 1,5 Prozent betragen. Bis November lief die Bewährungsfrist. Bei der letzten Gemeinderatssitzung sollte dann eine Entscheidung über Standort und Investor fallen.

Entscheidung am 23. Januar

Daraus wurde nichts. Laut Bauamtsleiter Herbert Gausling, weil kurz vor Jahresende noch ein potenzieller Investor dazugekommen sei. „Wir reden aber nicht von einer Handvoll.“ Drei Investoren stünden nun zur Wahl. In einer Konzept-Vorstellungsrunde hätten diese ihre Pläne präsentiert. Nun soll der Gemeinderat in der nächsten Sitzung am 23. Januar über Standort und Investor abstimmen.

Nur noch Formsache ist offenbar die Entscheidung für den Standort. Der Rat favorisiert ein knapp 2500 Quadratmeter großes Grundstück auf dem ehemaligen Hülsta-Gelände. Es liegt in der Stroot am Wasserwerk gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus. „Da haben wir eine grundsätzliche Festlegung“, verrät Gausling.

Weniger klar ist dagegen, ob es mit dem ehrgeizigen Ziel klappt, bereits mit Beginn des neuen Kindergartenjahres zum 1. August dieses Jahres zu eröffnen. „Planen kann man viel, ob es dann funktioniert, ist eine andere Frage“, so Gausling. „Das Ziel, noch im dritten Quartal 2019 bleibt bestehen.“ Es komme auch auf das Konzept des Investors an. Es gebe schließlich Möglichkeiten, etwa mit einer Modulbauweise, mit der es sich schneller bauen ließe.

Übergangslösung bei Verzögerungen

Grundsätzlicher Bedarf für die zusätzlichen Plätze besteht schon ab August. Eltern konnten ihre Kinder für die neue Kita mit drei Gruppen auch bereits anmelden. Kreis-Pressesprecher Karlheinz Gördes konnte auf Nachfrage aber „noch keine verlässliche Zahlen nennen“.

Gleichzeitig teilte er mit: „Wir gehen aber davon aus, dass alle Kinder zum 01.08.2019 und auch im laufenden Kindergartenjahr einen Betreuungsplatz bekommen.“ Mit den zusätzlichen Plätzen? „In unserer Annahme sind die Plätze der neuen Kita berücksichtigt“, so die Antwort.

Mit anderen Worten: fest eingeplant. Sollte es also zu Verzögerungen kommen, gäbe es eine Übergangslösung. Wie die konkret aussehen könnte, kann Herbert Gausling noch nicht sagen. „Das kommt auch auf den Zeitraum an, ob für wenige Wochen oder für länger.“ Doch der Bauamtleiter bleibt optimistisch: „Ich hoffe, dass wir schnell fertig werden und uns über Alternativen nicht allzuviele Gedanken machen müssen.

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