Altenpflege

Drei junge Albanerinnen schließen mit Erfolg in Heek ihre Ausbildung ab

Riesengroße Steine sind drei jungen, gebürtigen Albanerinnen vom Herzen gefallen: Marieta Berberi, Alma Fezollari und Artemisija Berberi haben ihre Ausbildung zur Altenpflegerin gemeistert.
Marieta, Alma und Artemisjia haben mit Erfolg ihre Prüfung bestanden. © Caritasverband

So manche Prüfung haben Marieta Berberi, Alma Fezollari und Artemisija Berberi in den vergangenen drei Jahren gemeistert – nicht nur beruflich. Die drei jungen Frauen kamen 2018 aus ihrem Heimatland Albanien nach Deutschland, wie der Caritasverband in einer Pressemitteilung schreibt.

Der Caritasverband Ahaus-Vreden hatte ihnen einen Ausbildungsplatz in der ambulanten und stationären Altenpflege in Heek angeboten. Drei Jahre später ist die Zeit der Prüfungen erst einmal vorbei. Ende September haben alle drei ihr Examen zur Staatlich anerkannten Altenpflegerin bestanden.

Wenn nur die Sprache nicht so schwer wäre! Nach einem Deutschkurs in der Heimat sahen sich Marieta, Alma und Artemisija eigentlich gut vorbereitet für den Start ins Berufsleben. Ihre Ausbildung begann am 1. Oktober 2018 im Caritas Bildungszentrum in Wessum. Der Caritasverband hatte sich vorab um Wohnraum für das Trio gekümmert.

Vieles in der Ausbildung gelernt

Marieta, Alma und Artemisija, heute Anfang 20, haben in den vergangenen drei Jahren viel gelernt. Fachbegriffe und das ein oder andere Wort auf Platt, Erfahrungen in Theorie in Praxis, im Altenheim, in der ambulanten Pflege und in der Pflegeschule.

Nach der Hälfte der Ausbildung, Anfang 2020, zogen die jungen Frauen eine Halbzeitbilanz, die positiv ausfiel. Vor allem für die Kollegen fand das Trio lobende Worte. „Alle sind einfach nur nett und helfen uns, wenn etwas mal nicht klappt.“ Die Unterstützung sei über die gesamte Ausbildung hinweg groß gewesen, berichtet Uwe Bröcker, Fachbereichsleiter Pflege beim Caritasverband. Dabei seien enge Freundschaften entstanden.

Stolz auf das Erreichte

Auch wenn es an der ein oder anderen Stelle ab und zu knirschte, „sie haben sich nicht entmutigen lassen“, sagt Uwe Bröcker. „Die drei können stolz auf das Erreichte sein.“ Das lasse sich an den mittlerweile sehr guten Deutschkenntnissen und den sehr guten Fachkenntnissen der Frauen festmachen.

Alle drei sehen ihre berufliche Zukunft in Deutschland. Alma bleibt dem Caritasverband Ahaus-Vreden verbunden und wird im Seniorenheim St. Ludgerus in Heek arbeiten. Artemisija wechselt zu einem Seniorenheim in Homburg, Marieta arbeitet künftig in einer Einrichtung in Bonn.

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