Erdbeerfeld in Ahle zieht viele Selbstpflücker an

Süße Früchtchen

Auf dem Parkplatz der „Ahler Mühle“ stehen mehr Autos als gewöhnlich. Doch die Menschen sind nicht zu Gast im Etablissement in Ahle 33, sie steuern direkt auf das große Erdbeerfeld zu – wo sich die reifen, roten Früchte unter den Blättern der Pflanzen verstecken und nur darauf warten, vernascht zu werden.

HEEK

19.06.2014, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf dem Feld neben der »Ahler Mühle« kann man Erdbeeren selbst pflücken - oder schon in Schalen kaufen.

Auf dem Feld neben der »Ahler Mühle« kann man Erdbeeren selbst pflücken - oder schon in Schalen kaufen.

Doch günstiger kommt man weg, wenn man sich selbst bemüht – je mehr Kilos, desto billiger werden die Erdbeeren. „Das ist perfekt, wenn die Leute Marmelade kochen wollen“, sagt die Verkäuferin. Und für alle, die von Erdbeeren nicht genug bekommen können. Vier Sorten wachsen bei Möllers auf den Feldern: Salsa, Asia, Malwina und Sonata. „Sie werden nach und nach oder teilweise gleichzeitig reif“, erklärt Christina Möllers und zeigt auf die Schilder, auf denen Erntezeit und Merkmale der Sorten beschrieben sind. Gerade ist die Zeit der Sonata gekommen. „Sie zeichnet sich durch ihre schöne Farbe aus, duftet gut und schmeckt einfach lecker“, sagt die Verkäuferin.

Die Leute kommen gerne nach Ahle aufs Feld, um sich ihre Erdbeeren selbst zu ernten – besonders an Sonn- und Feiertagen. Die Nachbarschaft zum Etablissement „Ahler Mühle“ spiele dabei keine Rolle, obwohl man nur dort parken kann, meint Christina Möllers. „Die Nachbarschaft ist sehr gut. Wenn das Wetter schlecht ist, dürfen wir dort Kaffee trinken oder auch die Toilette benutzen“, sagt sie. „Das sind ganz liebe Leute.“ Nur mühsam füllt sich das Schälchen mit den Erdbeeren. Da merkt man erst einmal, welch anstrengenden Job die professionellen Pflücker erledigen müssen. Mittlerweile ist auch die Lust am Naschen vergangen. Bauchschmerzen machen sich langsam bemerkbar. Noch eine Frucht – dann ist der graue Karton voll. Stolze 1,1 Kilogramm leuchten an der Waage auf. Die harte Arbeit hat sich gelohnt. Dann dringt wieder der süße Duft in die Nase – der Appetit ist wieder da. Und die Erdbeeren sind schnell weg…

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