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Diese Problemzonen sollen am Heeker Stiegenpark verbessert werden

mlzBauausschuss

Fontänen, Baumschnitt, Podest – Die Arbeiten zur Verschönerung des Stiegenparks laufen. Doch nicht in allen Punkten waren sich die Fraktionen im Bauausschuss einig.

Heek

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Fontänen sind erneuert, die Bäume um den Teich sind geschnitten und die Erneuerung des Podests ist auf dem Weg – die Verbesserungsmaßnahmen im Stiegenpark sind im vollen Gange. Ende Februar hatte der Haupt- und Finanzausschuss auf CDU-Antrag die Ertüchtigung des Parks beschlossen, 50.000 Euro stehen dafür im Haushalt bereit. Am Mittwochabend berichtete Bauamtsleiter Herbert Gausling im Bauausschuss über den Fortschritt der Arbeiten.

„Wir haben schon einiges umgesetzt“, so Gausling. So habe eine Fachfirma den Bereich um den Teich freigeschnitten. Für 18.500 Euro seien die Fontänenpumpen erneuert worden. Das alte Podest ist entfernt, die Stahlkonstruktion für das neue bereits installiert. Neue Holzbohlen sollen in der kommenden Woche folgen. Ein Beschilderungskonzept sei in Arbeit und werde in der nächsten Sitzung vorgestellt.

„Problematisch bleibt der Eingangsbereich vom Schwatten Berg“, so Gausling. Das Problem: Dort kann Regenwasser nicht richtig abfließen. Bereits mehrfach in den vergangen Jahren war der Bereich saniert worden. Nun plane die Gemeinde, die Fläche erneut zu fräsen und Schotter aufzubringen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Diese Problemzonen sollen am Heeker Stiegenpark verbessert werden

Der Stiegenpark soll als Aufenthaltsort für Familien attraktiver werden. © Markus Gehring

Stromkasten soll versetzt werden

Der seit der Silvesternacht zerstörte Stromkasten müsse noch erneuert werden. „Das ist ein Totalschaden“, so Gausling. Ein Angebot über 7500 Euro liege bereits vor. Die Verwaltung plane, dabei den Stromkasten „aus dem Blickfeld“ zur Grundstücksgrenze zu verlegen.

„Wird er denn auf den neuesten Stand gebracht?“, fragte Susanne Weilinghoff (CDU). Schließlich seien die technischen Anforderungen für Veranstaltungen in den vergangen Jahren gestiegen. „Wir werden die Leistungsfähigkeit vielleicht etwas aufmotzen“, kündigte Bauamts-Mitarbeiter Thorsten Meyer an. Aber grundsätzlich sei auch der bisherige Stromkasten für alle Veranstaltungen geeignet gewesen.

Diese Problemzonen sollen am Heeker Stiegenpark verbessert werden

Totalschaden: Der zerstörte Stromkasten soll an anderer Stelle ersetzt werden. © Falko Bastos

Er habe da bei Musikveranstaltungen andere Erfahrungen gemacht, wandte Thomas Söbbing (CDU) ein. Dabei seien jeweils lange Umbauten nötig geworden. Außerdem kritisierte er, dass der Stromkasten bei einer Versetzung an den Rand des Parks weiter weg von der Veranstaltungsfläche stehen würde. „Wir werden das prüfen“, versprach Meyer.

Uneinigkeit bei der Beleuchtung

Uneinigkeit herrschte auch bei der Frage nach der Beleuchtung des Parks. Durch den Baumschnitt rund um den Teich seien die Lichtverhältnisse bereits verbessert worden, erklärte Gausling. Unabhängig davon werde eine Verbesserung der Beleuchtung geprüft. Denkbar wäre eine Finanzierung über Fördermittel im Rahmen eines Leader-Projekts. „Wäre es denn möglich, die Fontänen zu illuminieren?“, fragte der Ausschussvorsitzende Franz Epping.

Diese Problemzonen sollen am Heeker Stiegenpark verbessert werden

Für mehr Licht sorgt der Baumschnitt rund um den Teich. Unabhängig davon soll die Beleuchtung verbessert werden. © Falko Bastos

„Wenn das ohne Beschädigung der Flora und Fauna möglich ist, wäre das vorstellbar“, erklärte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff und erinnerte an die ebenfalls über ein Leader-Projekt finanzierte Beleuchtung der Nienborger Burg.

„Wir wissen aber alle, wie lange das in Nienborg gedauert hat“, entgegnete Jörg Rosery (CDU) und schlug eine Vorfinanzierung durch die Gemeinde vor. „Wir wollen die Beleuchtung zum Herbst.“

Ganz anderer Meinung ist da die SPD-Fraktion. „Der Stiegenpark ist ein Hort für Flora und Fauna und das soll so bleiben. Wir denken da auch an den Insektenschutz“, erklärte Hermann-Josef Schepers. Daher spreche sich die Fraktion bewusst gegen mehr Licht aus. „Vielleicht, weil es ein CDU-Antrag ist“, so Rosery: „Das Beleuchtungskonzept ist 20 Jahre alt und passt nicht mehr.“ „Wir werden wieder diskutieren“, kündigte Epping an.

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