Ertüchtigung Stiegenpark: So steht es um die geplante Beleuchtung

mlzNatur

Der Stiegenpark lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Erst recht, nachdem in den vergangenen Monaten viele Problemzonen beseitigt wurden. Doch ein Thema ist noch immer nicht in Gänze gelöst.

Heek

, 24.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele Problemzonen im Stiegenpark gehören bereits seit Monaten der Geschichte an. Die Wasserfontänen sind erneuert und illuminiert, die Erneuerung des Holzpodestes ist abgeschlossen. Doch ein wunder Punkt bleibt – die Beleuchtungssituation in den Abend- und Nachtstunden. Doch wie lange noch?

Gerade jetzt im Herbst, wenn die Tage wieder deutlich kürzer werden, fällt es auf: Die Beleuchtung im Stiegenpark ist alles andere als optimal. Zwar stehen an einigen Stellen Laternen, doch an anderen Stellen ist es stockfinster. Auch sind die Lampen noch nicht auf LED umgerüstet. Darum beschloss die Politik bereits Ende 2019 das sich diesbezüglich etwas tun muss.

Neue Laternen sind bestellt

Und wie ist jetzt der Stand? „Es sind vier neue Laternen bestellt“, sagt Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Anfrage der Redaktion. Wann diese geliefert und aufgestellt werden ist hingegen noch nicht klar. „Es ist momentan alles sehr, sehr schwierig“, erklärt der Bauamtsleiter. Denn die für die Arbeiten ausgewählte Firma sei auch für Glasfaserarbeiten zuständig. Und diese genießen aktuell Priorität.

Jetzt lesen

Also heißt es weiter Warten. Zu Testzwecken wurde aber bereits eine Laterne mit einem LED-Leuchtkopf versehen. Auch das soll perspektivisch die Stiege aufhellen. Etwas, das mit Blick auf die zahlreichen Vandalismusvorfälle und Lauben-Einbrüche in der jüngeren Vergangenheit nicht von Nachteil sein dürfte. Der Haken: Noch sei, so Herbert Gausling, nicht klar, ob alle Laternen auf LED umgerüstet würden. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.

Lichtverschmutzung darf nicht zu groß werden

Denn bei dem Wunsch der Erhellung des Parks in den Abend- und Nachtstunden darf nicht das Thema der Lichtverschmutzung vergessen werden. Schließlich werden viele Insekten vom Licht angezogen und schwirren oftmals so lange um die Lichtquelle, bis sie vor Erschöpfung sterben.

Ob alle Laternen in der Stiege auf LED umgerüstet werden, ist aktuell noch nicht klar.

Ob alle Laternen in der Stiege auf LED umgerüstet werden, ist aktuell noch nicht klar. © Markus Gehring

Immerhin: Laut des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin haben moderne LED-Lampen eine geringere Anziehungskraft als beispielsweise Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, da sie kein UV-Licht abstrahlen. Zudem, so der Plan, sollen die Lampen in der Stiege nach unten gerichtet sein.

Jetzt lesen

Unabhängig von der Beleuchtungssituation soll auch noch das Problem beim Zugang vom „Schwatten Berg“ aus angegangen werden. Denn nach ergiebigen Regenschauern braucht man schon Gummistiefel, um von dort trockenen Fußes in die Stiege zu gelangen.

Denkbar wäre das Aufbringen von Rollsplitt, wie Herbert Gausling sagt. „Wir sind dran. Der Maßnahmenkatalog in der Stiege ist noch nicht abgeschlossen.“ Davon abgesehen gebe es in so einem Areal immer Optimierungspotenzial. „Es ist eben ein fließender Prozess.“

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt