Stephan Lendring (l.) und die „Europa Firefighter“ waren im Spezial-Promoting-Einsatz. © Privat
Red Bull 400

Extrem-Berglauf: Feuerwehrmänner schwitzen im Promoting-Einsatz

Der Extrem-Berglauf in Titisee-Neustadt hat es in sich. Der Herausforderung haben sich auch der Heeker Feuerwehrmann Stephan Lendring und die „Europa Firefighter“ gestellt. Mit klarem Ziel.

„Keine Gnade für die Wade“ – das Motto eines Extrem-Berglaufs, an dem jüngst auch der Heeker Feuerwehrmann Stephan Lendring mit weiteren Wehrkameraden vom Verein der „Europa Firefighter“ teilnahm. Und trotz aller Anstrengung ging es den Feuerwehrmännern nicht um den sportlichen Erfolg.

400 Meter Berglauf, 140 Höhenmeter und bis zu 75 Grad Steigung – der Extremlauf eine Skisprungschanze hinauf hat es in sich. Erst recht, wenn man mit der kiloschweren Feuerwehrmontur läuft. Für Stephan Lendring und seine Vereinskameraden aber alles kein Problem.

Im Gespräch bleiben

Sie gaben am Samstag (18.9.) für ein Spezial-Promoting beim „Red Bull 400“ in Titisee-Neustadt (Baden-Württemberg) richtig Gas. Bereits zum sechsten Mal fand dieser Wettkampf schon statt. „Wir wollen einfach mit unseren geplanten Charity-Läufen im Gespräch bleiben und sie bewerben“, erklärt Stephan Lendring im Gespräch mit der Redaktion.

Dafür sei jeder noch so extreme Wettkampf genau richtig. „Man kommt mit vielen Leuten ins Gespräch und kann so unseren Verein und unsere Ideen vorstellen.“

Stephan Lendring und seine Mistreiter fielen auf beim Start.
Stephan Lendring und seine Mistreiter fielen auf beim Start. © Screenshot Video Red Bull © Screenshot Video Red Bull

Dazu muss man wissen, dass die „Europa Firefighter“ ein europäischer Zusammenschluss von Feuerwehrsportlern ist, die sich auf die Fahne geschrieben haben, mit ihren Aktivitäten stets den guten Zweck zu unterstützen.

Natürlich durften die Feuerwehrhelme beim Extrem-Berglauf nicht fehlen.
Natürlich durften die Feuerwehrhelme beim Extrem-Berglauf nicht fehlen. © Privat © Privat

So etwa beim geplanten Charity-Lauf von Amsterdam nach Berlin, der 2022 auf dem Programm steht. Das Motto dabei lautet: „Laufen gegen den Krebs“. Über Sponsoren sollen mit dem Lauf Spenden für die Kinderkrebshilfe und den Feuerwehrkrebs (Berufskrankheit bei Einsatzkräften – d. Red.) gesammelt werden.

Lauf mit Atemschutz

Und genau diesen Lauf haben die Wehrkameraden mit ihrer Teilnahme beim Extrem-Berglauf in Titisee-Neustadt beworben. Eine große Bühne, an der hunderte Läufer teilnahmen. Aufgefallen sind aber Stephan Lendring und seine Mitstreiter. Denn während alle in Sportkleidung kletterten, waren die Wehrkameraden in voller Montur samt Atemschutz im Einsatz.

Übrigens wurde beim „Red Bull 400“ auch ein lokal anstehendes Event in der Dinkelgemeinde beworben: der offene Volkslauf am 3. September 2022 in Nienborg. Hintergrund: RW Nienborg und die „Europa Firefighter“ sind jüngst eine Kooperation eingegangen.

Dieser Lauf soll ein Event für „Jedermann“ werden. Bei Strecken über fünf Kilometer sollen etwa Joggen, Nordic-Walking oder ein Kids-Run auf dem Programm stehen. Start und Zielpunkt sind jeweils das Eichenstadion. Auch die Heeker Feuerwehr soll einbezogen werden.

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