Fahrer und Fahrplan stehen

Serie: Bürgerbusverein

HEEK/LEGDEN Als ein erster erster Satzungsentwurf vorlag und die Suche nach ehrenamtlichen Fahrern anlief, nahm das Projekt „Bürgerbus“ vor 25 Jahren immer konkretere Formen an. Heute setzten wir unsere Serie über die Geschichte des Bürgerbusvereins fort.

07.10.2009, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Den ersten Schritten zum Bürgerbusverein vor 25 Jahren folgte diese Fahrzeugparade vor der Ahauser Stadthalle zum 20-jährigen Bestehen im Jahr 2005.

Den ersten Schritten zum Bürgerbusverein vor 25 Jahren folgte diese Fahrzeugparade vor der Ahauser Stadthalle zum 20-jährigen Bestehen im Jahr 2005.

Diese Informationsfahrt führte am 30. Oktober 1984 nach Weerselo, der Partnergemeinde Stadtlohns. Die Teilnehmer wurden vor Ort von dem Bürgermeister Wim Schellberg und dem Buurtbuskomitee über dieses System ausführlich und begeisternd informiert. Tatsächlich war das ein echter Erfolg mit nachhaltiger Wirkung: Es meldeten sich anschließend eine ganze Anzahl von Leuten, die sich als Bürgerbusfahrer einbringen wollten. Bis Anfang Dezember 1984 waren das aus Legden 16, aus Heek 19 und aus Ahaus eine Person – damit war die Planung für diesen so wichtigen Teilbereich erfolgreich abgeschlossen. Am 4. Dezember 1984 erfolgten die endgültige Festlegung der Linienführung, die Fahrzeugbestellung (Mercedes Sprinter in postgelber Farbe) und die Termingestaltung für Schulung und Gesundheitscheck der Fahrerinnen. Der Satzungsentwurf zur Gründung des Bürgerbusvereins nahm konkrete Formen an. Auf die Linienführung und die Fahrpreisgestaltung nahmen die Vertreter der Gemeinden wesentlichen Einfluss. So erreichten sie unter anderem, dass in der Gemeinde Legden auch die Bauerschaft Wehr und in der Gemeinde Heek der Ortsteil Nienborg angefahren wird. Die theoretische Vorbereitung folgte am 17. Januar 1985 um 19 Uhr in der Gaststätte „Zum alten Kaiser“ in Heek. Dazu stellte die RVM sogar eigens einen Bus zur Verfügung. 

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