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Freiwillige Feuerwehr Heek muss bei Großübung in Nienborg 15 Verletzte retten

mlzGroßübung der Feuerwehr

Feuer und verletzte Personen – so hieß es für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Nienborg bei einer ortsübergreifenden großen Übung. Es gab einige Herausforderungen

von Ingo Trawinski

Heek

, 08.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Als am Samstagnachmittag um 14.30 Uhr die Signalmelder piepten, wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Nienborg schlagartig in Alarmbereitschaft versetzt. „Brandmeldeanlage ausgelöst – Verletzte Personen in Gewerbebetrieb“, lautete der Einsatzalarm, der die Feuerwehr in Marsch versetzte. Einsatzleiter Norman Steinich hatte den Alarm ausgelöst und damit gleichzeitig den Startschuss für die diesjährige Großübung der Feuerwehren Nienborg, Gronau und Ochtrup gegeben.
Die Großübung war in den letzten drei Monaten von Steinig geplant worden und hatte das Ziel, die Zusammenarbeit der Einheiten in konkreten Gefahrensituationen zu verbessern.

80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK

Nach nur wenigen Minuten trafen insgesamt 80 Rettungskräfte der Feuerwehren sowie des DRK Heek-Nienborg am Betriebsgelände der Firma C. Cramer & Co. in Nienborg ein. Das Szenario der Großübung sah vor, dass sich in der hinteren Halle des Betriebes ein Großbrand entwickelt hatte.

Freiwillige Feuerwehr Heek muss bei Großübung in Nienborg 15 Verletzte retten

Das DRK versorgte die „Verletzten“. © Ingo Trawinski

In dem Gebäude befanden sich noch 15 Personen, die es nun zu retten galt. Mithilfe von Nebelmaschinen wurde eine entsprechend starke Rauchentwicklung vorgetäuscht, welche die Rettung der eingeschlossenen Personen für die Feuerwehrleute zusätzlich erschwerte.

Aufgrund der aktuellen Trinkwasserknappheit im Kreisgebiet wurde bei der Übung auf den Einsatz von Löschwasser verzichtet und der Löschvorgang wurde lediglich simuliert.

15 eingeschlossene Personen

Begleitet wurde die Übung durch den Gronauer Bürgermeister Reiner Doetkotte sowie der Heeker Ordnungsamtsleiterin Doris Reufert. Für Doetkotte war der Einsatz insofern noch besonders, als dass sich sein Sohn unter den freiwilligen Opfern der Übung befand. Die 15 eingeschlossenen Personen waren allesamt Mitarbeiter der Firma C. Cramer. Sie hatten sich bereit erklärt, als Statisten an der Übung mitzuwirken.

Betriebsleiter Adrian Radkovac machte deutlich, dass das Unternehmen sich gerne bereit erklärt hat, bei der Übung mitzuwirken: „Für uns ist es von Vorteil, dass die Feuerwehr unseren Betrieb kennenlernt und sich so im Ernstfall deutlich besser orientieren kann.“

Nach gut einer Stunde konnte Einsatzleiter Norman Steinich dann Entwarnung geben und den Einsatz offiziell beenden. Alle 15 Personen waren sicher geborgen und das Feuer erfolgreich bekämpft worden.

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