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Ein Blick auf den Geodatenatlas macht deutlich, dass die Gemeinde Heek durch neue Baugebiete immer mehr Platz für Bauland schafft. Und der Bedarf steigt noch weiter.

von Von Mareike Meiring

Heek

, 12.01.2019 / Lesedauer: 3 min

In der Gemeinde Heek wird rege gebaut – und das schon seit mehreren Jahren. Eindrucksvoll beweisen das neue Luftaufnahmen des Geodatenatlas‘ des Kreises Borken aus dem Frühjahr 2018: Wo 2015 noch eine grüne Wiese war, stehen mittlerweile zahlreiche Häuser im Baugebiet Strothbach.

Auch im Bereich des Baugebietes Hoffstätte hat sich einiges getan. Mittlerweile stehen schon Grundstücke im fünften Bauabschnitt zum Verkauf. Die Grundstücke im Baugebiet Hoffstätte werden ab einem Preis ab 60 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Erschließungskosten angeboten, allerdings nur für junge Familien oder Familien in Gründungsphase.

Große Nachfrage

Und die Nachfrage ist weiterhin da. Anfang Januar standen noch fünf Baugrundstücke zur Verfügung, „aber das ändert sich fast täglich“, sagt Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Nachfrage. Manchmal sagen einige noch kurzfristig zu, manchmal auch kurzfristig ab.

Im Baugebiet Strothbach im Heeker Süden dagegen sind beinahe alle Grundstücke vergeben. Insgesamt 55 Bauplätze ab einer Größe von 441 Quadratmetern hatte die Gemeinde dort angeboten, aktuell ist nur noch ein Grundstück nicht verkauft. Bei der hohen Nachfrage ist es naheliegend, dass die Gemeinde bereits über weiteres Bauland nachdenkt.

Gemeinde Heek schafft Platz für immer mehr Bauland

Das Baugebiet Strothbach Heek im Frühjahr 2018 © Geodatenatlas Kreis Borken

„Wir wollen Hoffstätte gerne in nördlicher Richtung weiterentwickeln“, sagt Gausling. Im Regionalplan ist dieser Bereich auch für die Wohnlandentwicklung ausgewiesen. Doch noch ist die Gemeinde nicht im Besitz aller möglicher Flächen. Und wäre sie das, müsste zunächst ein weiteres Vorhaben beschlossen werden, bevor erste Erschließungsarbeiten beginnen könnten.

Bis es also dort zu baureifen Grundstücken kommen könnte, „dauert es mit Sicherheit zwei Jahre“, schätzt der Bauamtsleiter. Mit einigen Flächeneigentümern sei schon gesprochen worden, diese Gespräche würden nunmehr fortgeführt.

Flächennutzungsplan ändern

Bis dahin gibt es womöglich noch einige kleine Flächen, auf denen Wohnhäuser entstehen könnten. Infrage käme hier etwa der ehemalige Bolzplatz im Bereich Vossberg. Hier hatte der Bauausschuss dafür gestimmt, den Flächennutzungsplan so zu ändern, dass dort auch eine Wohnbebauung zulässig ist.

Auch für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes Nummer 2 Bahnhofstraße votierten die Ausschussmitglieder. Im ersten Rahmenplan sind dort sechs Wohnbauplätze in einer Größe von 450 bis 600 Quadratmetern angedacht.

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