Gewerbeverein setzt beim Traditionsfest auf Altbewährtes und ein bisschen Hilfe von oben

mlzHasensonntag

Der Hasensonntag ist in Heek und Nienborg ein Traditionsfest. Für die Organisation ist der Gewerbeverein zuständig. Und dort sind die Aufgaben auf viele Schultern verteilt.

Heek

, 27.03.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer derzeit die Bundesstraße 70 nutzt, um durch Heek zu fahren, dem wird es nicht verborgen geblieben sein: Schilder, die den Hasensonntag in Heek und Nienborg ankündigen. Am Sonntag, 31. März, von 13 bis 18 Uhr geht die Traditionsveranstaltung in die 17. Auflage. Seit 2002 hat sie ihren festen Platz im jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde. Organisator ist der örtliche Gewerbeverein.

Auch in der diesjährigen Auflage werden die Geschäfte geöffnet haben. Es ist einer von insgesamt vier verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr. In einem Radius von 750 Metern um das Event herum dürfen die Geschäfte ihre Türen öffnen. Doch was steckt hinter dieser Verknüpfung? Susanne Tombrink, Vorsitzende des Gewerbevereins, erklärt: „Ostern ist doch das Fest der Freude, an dem sich viele Menschen kleine Geschenke machen. Diese können sie also bequem an diesem Tag hier vor Ort besorgen.“ Es sei also auch eine gute Möglichkeit, die lokale Wirtschaft zu unterstützen.

Abwechslungsreiches Programm geplant

Beim Rahmenprogramm, das sich auf Heek und Nienborg verteilt, setzt der Gewerbeverein auf Altbewährtes. „Das hat hier doch nicht nur Tradition, sondern hat immer gut funktioniert“, sagt Susanne Tombrink. Konkret heißt das: Auch dieses Mal gibt es unter anderem wieder eine Hasenrallye, einen Kinderflohmarkt, Segways, die Jagdhornbläser und Fahrgeschäfte. Bei der Hasenrallye verkleiden sich Kinder als Osterhasen und verteilen an die Besucher in den Ladenlokalen Eier und Süßigkeiten. Auch gibt es wieder eine große Verlosung.

„Das hat hier doch nicht nur Tradition, sondern hat immer gut funktioniert.“
Susanne Tombrink

Der Kinderflohmarkt wird in Nienborg vor „Elektro Brügger“ stattfinden – bei nicht so gutem Wetter in einem Zelt. „Davon gehen wir aber bei der Prognose nicht aus“, sagt Frank Brügger, Zweiter Vorsitzender des Gewerbevereins. Die Teilnahme am Flohmarkt ist übrigens kostenlos.

„Es fallen keine Standgebühren an. Dafür muss aber jeder Teilnehmer Tische, Stühle und Decken selbst mitbringen“, so Frank Brügger. Wichtig sei auch, betont er, dass Interessierte erst ab 12 Uhr ihre Stände aufbauen dürfen. Grund ist der vorgegebene Event-Zeitrahmen von 13 bis 18 Uhr.

Aufgaben auf viele Schultern verteilt

Und damit am kommenden Sonntag alles glatt läuft, stecken die Gewerbevereinsmitglieder jede Menge Arbeit in die Organisation. „In Stunden kann ich das nicht beziffern“, sagt Frank Brügger, „aber wir haben die Aufgaben auf viele Schultern verteilt.“ Man sei ein eingespieltes Team. Jeder wisse, was zu tun sei. Und auf der sogenannten To-do-Liste stünden dabei viele Dinge. „Das fängt ja zum Beispiel schon mit der Beantragung von Straßensperrungen an.“

„Wir haben die Aufgaben auf viele Schultern verteilt.“
Frank Brügger

Im vergangenen Jahr belief sich die Zahl der Besucher der Veranstaltung laut Gemeinde auf 920. Eine Zahl, die auch in diesem Jahr erstrebenswert wäre? Frank Brüggers Antwort: „Ich möchte einen Erfolg nicht an Zahlen festmachen. Es hängt ohnehin unheimlich viel vom Wetter ab. Bleibt dieses gut, dann wird das eine schöne Sache.“ Und Susanne Tombrink ergänzt: „Dafür drücken wir natürlich die Daumen. Gutes, vor allem trockenes Wetter, wäre ideal für die Veranstaltung.“

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