Beim Verkauf des Heek-Gutscheins muss es gerade in der momentanen Situation digitaler werden, findet Redakteur Till Goerke. © Till Goerke
Meinung

Gutscheinverkauf: Liebe Heeker, seid doch nicht so Digital-Muffel!

Die zweite Auflage des wegen Corona subventionierten Heek-Gutscheins läuft. Doch das digitale Kaufangebot wird mäßig genutzt. Das ist schade und unverständlich, findet Redakteur Till Goerke.

Die Welt wird immer digitaler. Vieles des alltäglichen Lebens lässt sich mittlerweile ganz bequem vom Smartphone, dem Tablet oder irgendeinem anderen Endgerät aus erledigen. Reisen buchen, Formulare einreichen oder aber Einkaufen. Wie praktisch. Das spart Wege, Zeit und Aufwand. Doch in Heek können dem scheinbar noch längst nicht alle etwas abgewinnen.

60 Prozent der bisher verkauften Heek-Gutscheine der zweiten Corona-Auflage wurden nämlich auf klassischem Wege in den örtlichen Geldinstituten erworben. Also nur 40 Prozent auf digitalem Wege! Dabei hatte der Gewerbeverein noch eindringlich dazu aufgefordert, den Onlineerwerb zu nutzen. Auch wegen Corona.

Es sind doch nur ein paar Klicks

Warum dieser Appell bisher fast ungehört verhallte, ist mir ein Rätsel. Es sind doch nur vier bis fünf Klicks und man hat seinen Gutschein im E-Mailpostfach oder der chayns Wallet. Das ist kein Hexenwerk!

Und nein, das Argument „ich habe keine Ahnung von Technik“, zählt hier ganz sicher nicht. Jeder kennt irgendwen, der einem da helfen kann. Ausnahmen mag es geben, aber nicht in der Masse wie aktuell in Heek.

Liebe Heeker, seid doch nicht so Digital-Muffel! Gebt Euch einen Ruck, kauft den Gutschein digital, schützt Euch und andere und lasst den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Geldinstituten den Raum, sich um ihre eigentlichen Aufgaben zu kümmern.

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