Hilfestellung für den Alltag

Kinder mit Behinderung

Die Initiatorinnen des noch neuen Gesprächskreises für Eltern behinderter Kinder konnten zufrieden sein. Der erste öffentliche Informationsabend im Godoleva-Haus zu dem Themenblock „Erbrecht, Betreuungsschein, Pflegeversicherung und anderen Rechtsfragen“ war gleich ein Erfolg: Zahlreiche Interessierte waren der Einladung gefolgt – und sind nach einem informativen Abend nicht auseinander gegangen, ohne zu beschließen, dass bald weitere Veranstaltungen stattfinden, die konkrete Hilfe für den Alltag mit einem behinderten Kind versprechen.

HEEK

von von Peter Birkelbach

, 19.04.2011, 13:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Petra Schlichtmann und die übrigen Initiatorinnen des Gesprächskreises freuen sich, dass auf Anhieb so viele Interessierte zu dem Informationsabend gekommen sind.

Petra Schlichtmann und die übrigen Initiatorinnen des Gesprächskreises freuen sich, dass auf Anhieb so viele Interessierte zu dem Informationsabend gekommen sind.

„Wie geht es weiter, wenn mein Kind aus dem Kindergarten in die Schule wechselt? Muss der Sohn oder die Tochter nach der Schule in eine Werkstatt für Behinderte oder kann es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Platz finden? Welche Möglichkeiten haben Eltern, zu wählen, in welche Werkstatt das Kind kommt. Und wie sehen Verdienstmöglichkeiten und Versicherungsschutz aus?“ All diese Fragen brannten den Besucherinnen und Besuchern der Auftaktveranstaltung unter den Nägeln. Erfahrung aus Gremien Manfred Hildebrandt aus Gronau, freier Mitarbeiter im Landesverband von Eltern-, Angehörigen- und Betreuerbeiräten in Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Nordrhein-Westfalen (kurz: LVEB) gab auf der Basis ihrer Erfahrungen und Kenntnisse in der Lebenshilfe Auskunft und praktische Tipps. Peter Birkelbach aus Legden ergänzte die Ausführungen aus Sicht der BACB (Bundesarbeitsgemeinschaft der Angehörigenvertretungen in Caritaseinrichtungen der Behindertenhilfe), deren Vorstandsmitglied er ist. Praktische Tipps Die Angehörigen aus Heek machten klar, wie wichtig es ihnen ist, Informationen zu bekommen, wenn Fragen oder Probleme auftreten die sie nicht selbst lösen können. Ein Fazit zum Schluss von Petra Schlichtmann, einer der Initiatorinnen des Gesprächsabend, und Diakon Harald Schneider, der der Gruppe das Kreuzzentrum als regelmäßigen Treffpunkt vermittelt hat: „Es war ein sehr interessanter Gesprächsabend, der nicht einseitig als Vorlesung ablief, sondern viele Antworten und Hinweise gegeben hat, die bisher niemand im Blick hatte.“

Lesen Sie jetzt