Hohe Auszeichnung für Bernhard Probst

Bundesverdienstkreuz

Lang ist die Liste der Verdienste von Bernhard Probst um das Allgemeinwohl – so lang, dass ihm Bundespräsident Christian Wulff das Bundesverdienstkreuz verliehen hat. Landrat Dr. Kai Zwicker überreichte Probst am Mittwochabend im Haus Hugenroth die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“.

HEEK

12.10.2011, 19:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Landrat Dr. Kai Zwicker (l.) und Bürgermeister Ulrich Helmich (r.) gratulierten Bernhard Probst und dessen Ehefrau Gabriele.

Landrat Dr. Kai Zwicker (l.) und Bürgermeister Ulrich Helmich (r.) gratulierten Bernhard Probst und dessen Ehefrau Gabriele.

Damit wird insbesondere das langjährige ehrenamtliche Wirken im kommunalpolitischen Bereich und für den Sport gewürdigt – „ein Engagement, das weit über ein pflichtgemäßes Bürgerverhalten hinausgeht“, wie Zwicker betonte. „Durch Ihren vorbildlichen gesellschaftlichen Einsatz über Jahrzehnte hinweg haben Sie – im Interesse der gesamten Bürgerschaft – einen ganz wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der Gemeinde Heek geleistet.“

1974 trat Bernhard Probst in die CDU ein und fand den Einstieg in eigenes kommunalpolitisches Engagement zwei Jahre später über eine Bürgerinitiative, die sich gegen eine vom damaligen Rat beschlossene zentrale Wasserversorgung mit Anschluss- und Benutzungszwang wandte, bei der viele Bürger eine finanzielle Überforderung befürchteten – der Anschlusszwang wurde vermieden. Von 1979 bis 2009 war Probst selbst Mitglied des Rates der Gemeinde Heek, ab 1989 als Fraktionsvorsitzender der CDU. In dieser Funktion wirkte er an vielen für die Ortsentwicklung in Heek bedeutsamen Entscheidungen mit, unter anderem an der Trassenführung der A 31 durch das Gemeindegebiet, der Ausweisung des Gewerbegebiets Heek-West, Planung und Bau des zentralen Jugendhauses und der Entwicklung der Kreuzschule von einer Haupt- zu einer Verbundschule.

„Ihnen war es stets ein Anliegen, vor allem für derart grundlegende Entscheidungen eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu suchen – und zu finden“, hob Zwicker hervor. Auch heute noch ist Probst politisch aktiv als sachkundiger Bürger in Ausschüssen. Neben diesem intensiven kommunalpolitischen Einsatz hat sich Probst mit viel Herzblut für den Sport engagiert: von 1976 bis 1980 als Geschäftsführer des SV Heek und ab 1981 als Vorsitzender des Vereins, dessen Aufschwung er entscheidend mitprägte.

In den Dank für all das band Landrat Zwicker ausdrücklich auch die Familie ein, „die nicht selten zurückstecken musste, wenn Sie Ihre Freizeit für die Allgemeinheit investierten“. Der Geehrte nahm dann die Gratulationen auch zahlreicher Weggefährten entgegen. „Ich freue mich, dass ich etwas bewegen konnte in meiner beruflichen und politischen Laufbahn“, schloss der Schulleiter im Ruhestand, Bernhard Probst.

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