Der „Hol-Di-Kregel-Padd“ über die Wege am van Oerschen Wald wird Realität. © Till Goerke
Sport im Freien

„Hol-Di-Kregel-Padd“ wird Realität: Klare Vorgabe für Sportbegeisterte

Outdoor-Sport ist im Trend. Eine besondere Möglichkeit dazu wird es auch bald in Heek geben. Dabei ist aber einiges anders als ursprünglich mal geplant. Und es gibt eine ganz klare Vorgabe.

Outdoor-Sport liegt seit Jahren im Trend. Die Pandemie hat den Trend weiter verstärkt. Daraus entstand in der Verwaltung die Idee, den sportbegeisterten Heekern mit einer Förderung aus dem Leader-Programm einen Trimm-Dich-Pfad im van Oerschen Wald zu bauen. Doch es tauchten unerwartete Probleme auf. Bis jetzt.

Bereits Mitte April bekam Heek die Förderzusage des Leader-Vereins Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden. Von 27 Anträgen wurden 17 berücksichtig – darunter der geplante Trimm-Dich-Pfad in Heek. 8700 Euro bekommt die Gemeinde. Der Eigenteil beläuft sich auf gut 2000 Euro.

Streckenführung machte Probleme

So weit so gut. Verzwickt wurde es danach – bei der geplanten Streckenführung. Eigentlich sollte diese durch den Wald führen. Eine Zusage des Eigentümers lag vor. Doch dann stellten sich die Jagdpächter quer. Sie fürchteten zu viel Betrieb im Wald. Also mussten die Verantwortlichen alles umplanen.

„Wir haben die Pläne final angepasst und die Einwände berücksichtigt“, berichtet Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff jetzt auf Redaktionsanfrage. Nun wird die Strecke des „Hol-Di-Kregel-Padd“ nicht durch den Wald, sondern außenherum verlaufen. Das geht, weil es sich ausschließlich um Flächen der Gemeinde handelt.

Ein Einstiegspunkt des Trimm-Dich-Pfades wird der Parkplatz am Waldrand entlang der L574 sein.
Ein Einstiegspunkt des Trimm-Dich-Pfades wird der Parkplatz am Waldrand entlang der L574 sein. © Till Goerke © Till Goerke

Dass die Verwaltung nicht lockerließ, liegt nicht nur an der Förderzusage. „Wir wollen den Leuten einfach Sportmöglichkeiten bieten“, erklärt der Bürgermeister. Und da der Wald aufgrund der nahen Ortslage gut frequentiert sei, biete sich das Areal eben einfach an.

Dass der Wald rege angenommen wird, zeigt sich sogar unter der Woche in den Mittagsstunden. Spaziergänger, Hundehalter und Jogger sind auf den Pfaden und Wegen unterwegs, als sich die Redaktion vor Ort umsieht. Doch von Turngeräten noch keine Spur. Wo sind sie also?

Wann beginnt der Aufbau?

Noch beim Bauhof. Einige Geräte wurden bestellt, andere bauen die Mitarbeiter des Bauhofes selbst, um die Kosten zu senken. Und doch: Ein bisschen Geduld müssen alle Sportbegeisterten noch aufbringen. Denn erst nach dem Radevent Münsterland Giro (3. Oktober), in dessen Streckenaufbau auch der Bauhof involviert ist, sollen die Geräte aufgebaut werden.

Dabei soll es dann drei so genannte „Einstiegspunkte“ mit entsprechenden Tafeln und Erklärungen geben: Vom Donaubach aus, vom Parkplatz im Wald und in der Verlängerung der Stroot.

Und vor der Einweihung appelliert der Bürgermeister an die Heeker: „Es ist wichtig, dass alle auf den Wegen des Pfades bleiben.“ Sonst nämlich droht am Ende (wieder) Ärger mit den Jagdpächtern. Etwas, das vermieden werden soll.

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